CNN nach dem Treffen Trump-Putin: Neuer Tiefpunkt, die „Schattenregierung“ soll die USA retten

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Sollten sich internationale Politiker nicht freuen, wenn sie mitbekommen, dass Russland und Amerika sich wieder annähern und versuchen wollen, eine gemeinsame Vertrauensbasis aufzubauen?

Die Abschlusskommentare von Trump und Putin schüren die Hoffnung, dass die gespannte Beziehung der beiden Atommächte allmählich deeskaliert. Man sah zwei Präsidenten, die nach Jahren des Schweigens und der gegenseitigen Vorwürfe aufeinander zugehen, und gemeinsam versuchen wollen, den Frieden zu sichern.

Eine simultane Übersetzung der Rede findet sich hier, es ist empfehlenswert, sie sich anzuhören:

Wer lieber lesen möchte, findet beide Ansprachen hier. Dies ist die Abschlussrede von Putin:

Das Gipfeltreffen Trump-Putin hat beide Länder wieder näher gebracht – deutsches Transkript zu Putins Rede in Helsinki

Und hier antwortet Trump:

Trump und Putin gehen aufeinander zu – deutsches Transkript zu Trumps Rede in Helsinki

Um es vorweg zu nehmen: Wir fanden, dass beide sich so diplomatisch wie möglich ausgedrückt haben. Die Reporterfragen, die man bei der Simultanübersetzung hört, waren teilweise sehr direkt, aber beide Politiker haben versucht, Scherben zu vermeiden. Es gab keine schlimmen Antworten. Von beiden Seiten nicht. Aber natürlich hat man bei Trump massenhaft Kritikpunkte gefunden. So hat man ihm vorgeworfen, dass er nicht die angeblichen Ermittlungen seines eigenen Landes gegen ihn selbst verteidigte, obwohl er sie doch selbst immer Hexenjagd nannte.

Dieses uneingeschränkte sich hinter jemandem stellen findet man überall. Jeder kennt es. Es bedeutet nichts anderes, als dass man die Argumente des anderen von vornherein nicht ernst nimmt. Man kennt es von Arbeitgebern, die ihre Angestellten, die Mist gebaut haben, verteidigen – der kann es nie und nimmer gewesen sein – und den anderen den Dummen nennen. Man kennt es von Freunden und Familien, die ebenfalls als Gruppe zusammen halten, auch dann, wenn sie wissen, dass sie unrecht haben. Wir sollten in der heutigen Zeit aber schon einen Schritt weiter sein und endlich zu den Dingen stehen. Wie aber, wenn man genau weiß, dass das eigene Land nicht recht hat? Trump sprach immer von einer Hexenjagd, warum sollte er jetzt das Gegenteil behaupten? Tatsächlich gibt es Stimmen, die diese neutrale Haltung von Trump als Verrat an den USA auslegen, wobei er lediglich sagte, dass auch Putin gute Argumente gehabt habe. Er hat übrigens niemals behauptet, dass er den Agenturen nicht vertraut. Allerdings meint er dort sicherlich nicht die, die er gerade erst entlassen hatte, die, die ganz oben die Leitung haben.

Wie ich bereits oft und auch heute gesagt habe, „Ich habe großes Vertrauen in meine Geheimdienstleute. Ich erkenne aber auch an, dass wir uns für eine bessere Zukunft nicht ausschließlich auf die Vergangenheit konzentrieren können – als die beiden größten Atommächte der Welt müssen wir miteinander auskommen!“

Die Qualitätspresse sieht das allerdings völlig anders. Hier wird sogar nach Impeachment gerufen und der Mob wird mal wieder aktiviert, auf die Straße zu gehen, denn Anti-Trump zu sein ist Trend und wenn die Medien es schreiben, dann muss es ja stimmen.

Der Tagesspiegel schreibt, Politiker fänden Trumps Auftritt  „beschämend“, „schändlich“, „verräterisch“, „gefährlich“ oder „schwach“. Der Mehrheitsführer von Trumps Republikanern im US-Senat, Mitch McConnell, sagte: „Russland ist nicht unser Freund.“

Trump will einen Neubeginn mit den Russen. Muss er wirklich eine künstlich geschaffene Feindschaft übernehmen? Wir meinen Nein. Beide haben sich schon mehrfach neben gemeinsamen politischen Gipfeln getroffen und telefonieren auch miteinander, wie man von Putin hören konnte. Man konnte jedes Mal sehen, dass sie sich gut verstanden. Bilder dazu gibt es genug. Helsinki war lediglich das erste offizielle Treffen.

Die Presse zitierte selbstverständlich nur Gegner, wie Erzfeind und Oppositionsführer im US-Senat, Chuck Schumer :

„Er hat das Wort des KGB über die Männer und Frauen der CIA gestellt. Die heutige Pressekonferenz in Helsinki war eine der schändlichsten Aufführungen eines amerikanischen Präsidenten seit Menschengedenken.“

Hier geht es auch wieder um die 12 Russen, die man übrigens bereits zu Obamas Zeiten, also 2016, nach der Wahl von Donald Trump gefunden haben will. Die Geschichte hat einen langen Bart und wurde jetzt nur ausgegraben, um das Treffen zu verhindern, auch wenn jetzt behauptet wird, das alles sei ganz neu. Hier ist sie nachzulesen:

Trump-Putin Gipfel auf der Kippe?

Erzfeind John Brennan, CIA-Direktor unter Obama meinte gar, Trump sei vollständig in der Tasche Putins.

John McCain, einer der langjährigsten Senatoren, RINO und damit nicht Parteifreund von Trump, wie die BILD meldete, sondern Erzfeind, meldete sich auch wieder einmal zu Wort, nachdem man lange Zeit nichts mehr von ihm gehört hatte und behauptete sogar, Trump habe einen Tyrannen und Mörder verteidigt. Es ist auch nicht verwunderlich, dass er das Treffen einen Tiefpunkt in der Geschichte der amerikanischen Präsidentschaft nannte, denn es war sicherlich eine persönliche Niederlage für seine eigene Politik.

In der Neuen Zürcher Zeitung konnte man lesen, „dass sich der Kreml keinen besseren Akteur im Weißen Haus wünschen kann als ihn [Trump] – einen Mann, der es in kürzester Zeit geschafft hat, das westliche Bündnis zu zerrütten und die einst so wichtigen Beziehungen mit Berlin, London und Paris toxisch zu machen.“

Er würde darüber hinaus auch amerikanische Institutionen untergraben – gemeint ist wohl der Geheimdienst, der die 12 russischen Hacker entdeckt haben will – und er wäre sehr naiv gegenüber den stärkeren Russen. Wie bereits beim Treffen mit Kim Jung-un, so wäre auch hier nicht wirklich etwas bei rausgekommen, außer einem vagen Versprechen auf Fortschritte.

Dies sind nur einige Auszüge aus der Presse, Reaktionen, wie man sie auch in den amerikanischen Medien wie New York Times oder Washington Post in ähnlicher Form nachlesen kann. Das sind die Nachrichten, mit denen man das Volk füttert und das deutsche Volk ist offenbar besonders willig, anzunehmen, was ihm angeboten wird, denn über 80% vertrauen den Medien.

Fast Erfreuliches kommt dagegen von einigen deutschen Politikern.

Außenminister Heiko Maas wird mit den Worten zitiert: „Wir können uns in Syrien, in der Ukraine, bei Rüstungskontrolle und Abrüstung keine Sprachlosigkeit zwischen Washington und Moskau leisten“. Weitere Treffen seien notwendig. Keine Kritik?

Norbert Röttgen: „Allein die Tatsache, wieder auf Augenhöhe von dem amerikanischen Präsidenten in allen großen Fragen der internationalen Politik empfangen zu werden, mit ihm zu sprechen, das war sein [Putins] großes Ziel.“

Hmm, hat denn keiner einmal auch nur eine von Trumps Wahlreden angehört? Dort sagte er es jedes Mal: Wir müssen zusehen, dass wir uns mit den Russen wieder vertragen! Er würde so bald wie möglich ein Treffen mit Putin anstreben.

Wieso also war das nur Putins Ziel? Ein bisschen gewollte oder oder ungewollte Desinformation, weil man es selbst nicht besser weiß?

In der „Welt“ konnte man lesen, dass die Grüne Omid Nouripour sogar noch einen Schritt weiter ging:

„Atommächte müssen miteinander im Gespräch bleiben. Und nichts spricht dagegen, wenn Putin und Trump ein gutes Verhältnis haben, aber es darf nicht auf Kosten Dritter und der internationalen Ordnung sein.“

Was sagt Putin, was sagen die Russen? Nun, wie man hört, ist die russische Presse überaus positiv gestimmt und Putin meinte in einem Interview des russischen Senders Perwy Kanal:

„Alle halten ihn ausschließlich für einen Geschäftsmann. Ich denke, das stimmt nicht, weil er vor allem Politiker ist.“

Trump sei ein interessanter Gesprächspartner und gut informiert. Er könne fremde Argumente nachvollziehen, selbst wenn er später bei seiner Meinung bleibe. Trump verstehe, was der amerikanische Wähler wolle, und richte sich danach.

Aha, also doch kein Populist, als der er ständig bezeichnet wird. Als einer, der verspricht, was er später nicht hält, einer der einfach nur opportunistisch ist, bis er die Wahl gewonnen hat und danach vergisst, was er versprochen hat? Immer wieder schön erklärt es unsere Bundeskanzlerin diesen Begriff:

Man kann sich bei Politikern also nicht darauf verlassen, dass vor den Wahlen gesagt wird, auch nach den Wahlen gilt, sagt sie da.

Trump ist genau das Gegenteil, keiner, der das Volk einwickelt, sondern einer der tatsächlich eine volksnahe Politik betreibt, auch wenn das viele noch nicht begriffen haben. Wenn das Populismus ist, dann will ich den auch für Deutschland haben.

Trump demontiert Stück für Stück die Feindbilder, die in mühevoller Arbeit von vorangegangenen Politikern über Jahrzehnte aufgebaut wurden und sucht Versöhnung mit den ehemaligen Feinden. Damit wird die Gefahr eines weltweiten Krieges ein Stück weit entschärft und die mühevoll aufgebaute Agenda einer Neuen Weltordnung, von der seit einiger Zeit immer häufiger die Rede ist, bekommt weitere Risse.

Was daran ist falsch? Ich glaube, das wissen selbst die nicht, die gerade mal wieder alles zerreißen, nur weil es von Trump kommt.

Wir können nicht nachvollziehen, dass Friedensbemühungen mit dem Impeachment eines Präsidenten enden sollen, so wie es jetzt wieder einmal durch die Gazetten hallt.

Wer ist der Souffleur, der eine solche Einigkeit hervorbringt, wo wir doch eigentlich Meinungsvielfalt haben sollten?

Die Qualitätspresse zeigt allmählich ihr wahres Gesicht. CNN sendet diesen Beitrag, in dem ganz offen nach Trumps Sturz gerufen wird und wo jemand, der es wissen muss, zugibt, dass es so etwas wie eine Schattenregierung gibt. Etwas, was die Medien bisher versucht haben, zu verharmlosen oder gar auf die konspirative Schiene zu schieben. Plötzlich wird nach ihm gerufen,  nach dem Schatten hinter der Regierung, der verzweifelt versucht, auch Trump zu dirigieren.

Der tiefe Staat verbucht dieses Treffen sicherlich wieder als eine der vielen Niederlagen, die er bisher hinnehmen musste und so hallt ein weltweites Echo durch die gleichgeschalteten Medien, und das klingt so, als brauche man dringend Hilfe. CNN:

„War das heute ein neuer Tiefpunkt? Wann sehen wir eine Schattenregierung herauskommen und sagen, wir können uns nicht auf die Seite der Regierung stellen.“

Trump off to save the world. Abflug nach Helsinki Juli 2018

Trump off to save the world. Abflug nach Helsinki Juli 2018