Graham: „Der Präsident wird aus diesem Prozess gestärkt hervorgehen“ – Trumps Beliebtheit trotz Impeachment ungebrochen

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„Jedes Mal, wenn sie – gemeint sind die Demokraten – gegen Präsident Trump vorgehen, fliegt der Bumerang wieder zu ihnen zurück. Und diesmal wird das passieren: Der Präsident wird stärker sein als je zuvor.“

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Senator Lindsay Graham, der seit Januar 2019 den Vorsitz im Justizausschuss des Senats innehat, dürfte mit dieser Analyse richtig liegen. Graham war lange Zeit ein erbitterter Gegner Trumps, bis ein sichtbarer Wandel bei dem Prozess gegen Brett Kavanaugh kam, für dessen Bestätigung als Richter des Supreme Court er leidenschaftlich kämpfte.

Graham ist nicht nur Jurist, er hat auch einen Bachelor in Psychologie. Das dürfte ihm geholfen haben, das falsche Spiel der Demokraten – mit der vermeintlich von Kavanaugh als Schüler sexuell belästigten heutigen Psychologie-Professorin, Christine Blasey Ford – als üble Intrige zu durchschauen.

Sie wollen jeden des Amtes entheben, der ihnen nicht passt

Q Drop: Jetzt, wo Justice Brett Kavanaugh vereidigt ist, wollen „sie“ ihn impeachen.

Von da an begann Graham, Trump mehr und mehr zu unterstützen, zumal immer deutlicher erkennbar wurde, dass der Präsident kein Freund von leeren Worten ist, sondern hält, was er verspricht.

Man kann sich auf sein Wort verlassen.

Das haben auch 95% der Republikaner bemerkt, die immer noch hinter ihm stehen, wie er gelegentlich auf seiner Facebook-Seite bekannt gibt. Eine enorme Leistung im Angesicht einer drohenden Amtsenthebung, an die allerdings niemand glaubt – außer die Demokraten und einige Medien, deren Leser erneut gegen Trump eingeschworen werden.

Bezeichnend für Trumps Beliebtheit ist die Zustimmungsrate für seine Politik, die täglich, außer an Wochenenden und Feiertagen – von Rasmussen erhoben wird.

Sie betrug am Freitag 49 Prozent. Obama hatte zum gleichen Zeitpunkt seiner Amtszeit, also dem 24. Januar 2012, 48 Prozent Zustimmung. Hier geht Rasmussen allerdings noch einmal ins Detail, indem es noch den Punkt „starke Unterstützung“ hinzufügt. Da hat Trump 38%, die sehr mit dem einverstanden ist, was er macht und Obama nur 22%. Diese Zahlen halten sich – mit wenig Aufs und Abs –  mehr oder weniger durchgehend.

Trump hatte also trotz eines Impeachment-Verfahrens mehr Zuspruch aus der Bevölkerung als Obama, der zu diesem Zeitpunkt nicht angegriffen wurde.

Dieser Support durch die Bevölkerung kam zudem, nachdem am Mittwoch die als Staatsanwälte fungierenden Haus-Manager der Demokratischen Partei drei Tage lang ihre Anklageerhebung vorgetragen haben.

Besonders Adam Schiff holte hier sehr weit aus und brachte Dinge, die eigentlich überhaupt nichts mit den offiziellen Anklagepunkten – Machtmissbrauch und Missachtung des Kongresses – zu tun haben.

Genüsslich berichtete er über Burisma, Joe und Hunter Bidens vermeintliche Unschuld, dann brachte er Dinge ins Spiel, die eigentlich mit den Anklagepunkten, dem quid pro quo wegen angeblich verspäteter Zahlung, überhaupt nichts zu tun haben, nämlich den DNC Server, Clintons privaten Server, das Außenministerium, Crowdstrike und vieles mehr.

Adam Schiff, Beginn Minute 8:30:

„Die erste Scheinuntersuchung , die Präsident Trump wünschte, betraf den ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden, der während der vorherigen US-Regierung die Entfernung eines korrupten ukrainischen Staatsanwalts beantragt hatte.

Der Vizepräsident handelte im Einklang mit der damaligen offiziellen US-Politik und wurde einstimmig von unseren europäischen Verbündeten und wichtigen globalen Finanzinstitutionen wie dem internationalen Währungsfonds unterstützt,

die die Besorgnis über Korruption teilten. Trotz dieser falschen Behauptung drängen Präsident Trump und seine Leute den ukrainischen Präsidenten,

eine Untersuchung einzuleiten, darüber, dass Vizepräsident Biden wollte, dass der korrupte Staatsanwalt von der Macht entfernt wird, um eine Untersuchung zu Burisma einzustellen, wo Bidens Sohn Hunter als Aufsichtsrat fungierte.“

Schiff erklärt hier allen Ernstes, dass die „europäischen Verbündeten“, „die Banken“ sowie der damalige Präsident Obama mit Bidens ganz offensichtlicher Erpressung der Ukraine einverstanden gewesen sind. Er verneint private Interessen des damaligen Vizepräsidenten, obwohl jeder weiß, wie viel Geld in Hunters Taschen geflossen ist, und davon auszugehen ist, dass damit der Vater, Joe, gekauft werden soll.

Keine Korruption? Unwahrscheinlich.

Lindsay Graham versicherte, dass dieser Fall untersucht werden wird. Nicht unbedingt innerhalb dieses Verfahrens, sondern außerhalb.

Adam Schiff hat den Startschuss dazu gegeben, indem er viele Lunten legte, die jetzt alle ausgeblasen werden müssen.

Der Schuss ging – wie immer – nach hinten los.

Daran wird auch John Bolton nichts mehr ändern können

John Bolton, der gefeuerte Sicherheitsberater unter Trump, hat inzwischen ein Buch geschrieben und dabei offenbar die Schiff’sche Methode verwendet. Durchsetzt mit Märchen, wird aber als Fakt verkauft. Darin liefert er den Demokraten ihren Impeachment-Grund. Natürlich werden die dafür stimmen, weitere Zeugen zu hören: nämlich John Bolton. Die Republikaner haben bereits angekündigt, dass sie dann die Bidens haben wollen.

Auch Donald Trump hat sich heute dazu geäußert

Ich habe John Bolton nie gesagt, dass die Hilfe für die Ukraine an Ermittlungen an Demokraten gebunden war, einschließlich der Bidens. Tatsächlich hat er sich zum Zeitpunkt seiner sehr öffentlichen Entlassung nie darüber beschwert. Wenn John Bolton das sagt, will er nur ein Buch verkaufen. Die Abschriften meiner Anrufe mit Präsident Selenski sind alle Beweise, die nötig sind, neben der Tatsache, dass Präsident Selenski & der Außenminister der Ukraine gesagt haben, dass es keinen Druck und keine Probleme gab. Zusätzlich traf ich mich mit Präsident Selenski bei den Vereinten Nationen (Demokraten sagten, ich habe mich nie getroffen) und gab die militärische Hilfe für die Ukraine ohne jegliche Bedingungen oder Ermittlungen frei – weit vor dem Zeitplan. Ich habe der Ukraine auch erlaubt, Javelin Anti-Panzer-Raketen zu kaufen. Meine Administration hat weit mehr getan als die vorherige Administration.

Bolton stand, als ultra-Rechter, nie auf der Seite von Donald Trump.

Der hatte ihn, so sagt man, in seine Administration geholt, um ihn unter Kontrolle zu halten. Was passiert, wenn er losgelassen ist, sieht man ja nun an diesem Geschreibsel, das sicherlich auf Platz 1 landen könnte, wie fast alle anti-Trump Bücher.

Was ist nur los mit den Demokraten?

Es ist erstaunlich, wie wenig sie die Folgen ihrer Handlungsweise einschätzen können. Konnte Frau Pelosi sich ihr Grinsen nicht verkneifen, als sie die Anklagepunkte unterschrieb, so sah man hier einen zuversichtlichen Adam Schiff, der offenbar mit seiner Eröffnungsrede voll und ganz zufrieden war.

Als Anwalt sollte er wissen, dass er damit dem Gegner viele Möglichkeiten gegeben hat, in die von ihm erwähnten Richtungen weiterzuermitteln.

Wir sind gespannt, ob Trumps Verteidiger die nächsten Tage diese Steilvorlage aufgreifen und bereits entkräften. Werden sie tatsächlich auch nicht so viel Zeit für ihre Argumente benötigen, wie ihre demokratischen Kollegen? Das jedenfalls haben sie bereits angekündigt.

Was immer die Gegenseite vorbrachte, war lediglich ein neues Aufbereiten der ewig gleichen Argumente, von denen sie sich – trotz eindeutiger entlastender Untersuchungsergebnisse gegen Trump, die über drei Jahre liefen – nicht trennen können.

Diese Woche hat Trump 2020 gewonnen

Die Demokraten sind so blind in ihrem Hass auf Trump, dass sie ihm die Wahl 2020 schenken! Diese Woche wird als der Wendepunkt in die Geschichte eingehen. Die Amerikaner wollen Arbeitsplätze, Wohlstand, Sicherheit – KEINE „schiffige“ Show.

Wir sind davon überzeugt, dass die amerikanische Wählerschaft im November weise entscheiden wird.

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