4. Juli 2020: Trump spricht von Lüge und davon, dass Hass und Misstrauen geschürt wird

"Je mehr Sie lügen, je mehr Sie verleumden, je mehr Sie versuchen, zu erniedrigen und zu spalten, desto mehr werden wir hart daran arbeiten, die Wahrheit zu sagen, und wir werden gewinnen. Je mehr Sie lügen, je mehr Sie erniedrigen und kollaborieren, desto mehr verlieren Sie an Glaubwürdigkeit. Wir wollen das Land zusammenbringen, und freie und offene Medien werden uns diese Aufgabe sehr leicht machen. Unser Land wird schließlich vereint sein." Präsident Trump über Politik und Medien

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Die Feierlichkeiten zum 4. Juli, dem amerikanischen Nationalfeiertag, begannen für Donald Trump und dessen Familie gegen 20 Uhr Ortszeit am überdimensionalen Denkmal der damals vier bedeutendsten Präsidenten der Vereinigten Staaten, dem Mt. Rushmore.

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Aber nicht seine ergreifende Rede, bei der er von „schlimmen Zeiten“ sprach, in denen wir uns heute befänden und dass es Bestrebungen gäbe, Amerika in den Kommunismus zu führen, war für viele Nachrichtensender der zentrale Punkt der Feierlichkeiten.

Sondern es war die Tatsache, dass der Präsident und auch die Veranstalter, die sich dafür bedankten, dass die Tradition dieser Feierlichkeiten wieder einen höheren Stellenwert in der Nation einnehmen darf, bei 7.500 Sitzen auf die Abstandsregeln verzichtete und auch das Tragen von Masken optional war.

So sah das dann aus:

Menschenmenge, dicht beeinander, maskenlos – Mt. Rushmore 4. Juli 2020

Auch bei der folgenden Ansprache des Präsidenten, einen Tag später in Washington DC, beschäftigte man sich mehr mit Corona und wie leichtsinnig der Präsident sei und inhaltlich fand man die Rede eher verstörend. Denn natürlich gibt es diesen Hang zum Kommunismus nicht und es werden bei einem Umsturz auch nicht zuerst die alten Denkmäler entfernt.

Sie versuchen ein Gegengewicht zu schaffen, denn der Präsident war sehr deutlich.

Dass Trump vom ersten Tag an kein Freund von Masken und Abstand war, dürfte allmählich bekannt sein.

Trump sagte immer wieder, dass man die Zahlen in Relation setzen müsse. Je mehr Amerikaner getestet würden, desto mehr positiv auf Corona Getestete würde man finden. Das bedeutete nicht, dass diese Menschen krank seien, sie haben lediglich Antikörper entwickelt und hatten eventuell nie Symptome.

Das mit den Zahlen sagen auch bei uns viele Wissenschaftler, nicht nur Ärzte, sondern auch Statistiker.

Es werden im Winter, der Zeit der neuen Grippewelle, nie alle krank, die mit dem Virus in Berührung kommen, weil ihre Abwehr stark genug ist.

Trumps Kampf um den Wahlgewinn am 3. November ist auch ein Kampf gegen Corona.

Wenn die Demonstranten derzeit auf der Straße, dichtgedrängt und ohne jede Vorsichtsmaßnahme, protestieren, sagt man gar nichts. Außer, dass es friedlich war, auch dann, wenn die Anwohner über zerbrochene Scheiben und demolierte Autos berichten. Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte gab es innerhalb von drei Wochen in der autonomen Zone von Seattle/Chop. Aber sie trugen dort Masken! Wie vorbildlich!

Lesen Sie mehr dazu hier:

Weißes Haus: CHAZ und CHOP war mal. Seattle wurde von den Anarchisten befreit

Dass das Virus auch bei größeren Versammlungen nicht unbedingt eine wirkliche Gefahr darstellt, haben durchaus auch offiziell anerkannte Experten bereits festgestellt.

Lesen Sie selbst: Weltweit haben sich Wissenschaftler zuammengeschlossen und kämpfen dafür, dass wir wieder zur Normalität unseres Alltags zurückkehren können.

Trump kämpft zudem noch gegen die kommenden Briefwahl-Bestrebungen der Demokraten, die hier eine Möglichkeit sehen, zu gewinnen.

Bereits jetzt gibt es zahlreiche Empfänger solcher Briefe, denen als Einzelperson bis zu 10 Wahlbescheinigungen unter verschiedenen Namen an ihre Adresse geschickt wurde. Sie könnten sie alle ausfüllen, sagen sie. Und damit ihre Lieblings-Partei enorm pushen.

Diese Amerikanerin sollte nur eine Wahlmöglichkeit haben, bekommt aber per Post gleich fünf unter verschiedenen Namen zugeschickt. Sie könnte sie alle ausfüllen, das würde niemand merken.

Darüber berichten immer mehr Amerikaner

Trump weiß das und hat von Anfang an davor gewarnt.

Nach einer kurzen Einblende von Dr. Fauci, dem amerikanischen Professor Drosten, der unbedingt dazu rät, in Menschenmengen eine Maske zu tragen, behauptet der Sender CNN nun, dass der Präsident das Publikum gefährden würde, indem er die Menschen einem ‚gefährlichen Risiko‘ aussetzt.

„Die Gesundheit der Öffentlichkeit bedeutet dem Präsidenten offenbar nicht viel“, hört man einen der herbeigerufenen Experten sagen. Der Kardiologe Dr. Jonathan Reiners war 8 Jahre lang Berater unter Präsident Bush. Er hält Trumps Vorgehensweise für unverantwortlich.

Mit keinem Wort werden die Regierungsverantwortlichen von Süd Dakota erwähnt, die eine solche Veranstaltung hätten verhindern können, wenn sie anderer Meinung gewesen wären. Stattdessen wurde sie unterstützt und auch die Lobreden auf den Präsidenten, der sich sichtlich wohl fühlte, hörten nicht auf.

Es ist immer nur Trump, der von den Medien angegriffen wird.

Das gleiche Bild hatten wir gestern, als der Präsident seine Rede noch einmal in Washington hielt. Inhaltlich glich sie stark der Ansprache am Mt. Rushmore und wurde von den Medien inzwischen entsprechend verrissen. Trump wurde sehr deutlich und nannte die Richtung, in die Amerika geht, faschistisch, wenn es nicht aufgehalten wird. Und er würde das aufhalten. Amerika würde immer einer freies Land bleiben.

Hier ist die Übersetzung seiner Ansprache

Präsident Trumps Rede am Mt. Rushmore zum 4. Juli 2020 – deutsche Übersetzung

Der Präsident hatte auch eine klare Meinung zu den derzeitigen Unruhen und griff Politik und Medien in seiner Rede, einen Tag später, in Washington direkt an.

Wir werden nicht zulassen, dass jemand unsere Bürger nach Rasse oder Hintergrund spaltet. Wir werden nicht zulassen, dass sie Hass, Zwietracht und Misstrauen schüren. Wir werden an den heiligen Loyalitäten festhalten, die uns alle als Nachbarn, als Amerikaner und als Patrioten verbinden. In jedem Zeitalter hat es immer diejenigen gegeben, die über die Vergangenheit lügen wollten, um in der Gegenwart Macht zu erlangen. Diejenigen, die über unsere Geschichte lügen, diejenigen, die wollen, dass wir uns dafür schämen, wer wir sind, sind weder an Gerechtigkeit noch an Heilung interessiert. Ihr Ziel ist der Abriss. Unser Ziel ist nicht, das größte Bauwerk der Erde, das, was wir aufgebaut haben, die Vereinigten Staaten von Amerika, zu zerstören, sondern eine Zukunft aufzubauen, in der jede Familie sicher ist, in der jedes Kind von Liebe umgeben ist, in der jede Gemeinschaft die gleichen Chancen hat und jeder Bürger eine große und ewige Würde genießt. […]

Lassen Sie mich auch ein Wort an diejenigen in den Medien richten, die ihre Gegner fälschlicherweise und konsequent als Rassisten abstempeln, die patriotische Bürger verurteilen, die eine klare und wahrheitsgemäße Verteidigung der amerikanischen Einheit anbieten. Das ist es, was unser Volk tut. Wir wollen eine klare und wahrheitsgetreue Verteidigung der amerikanischen Geschichte, und wir wollen Einheit. Wenn Sie diese falschen Anklagen erheben, verleumden Sie nicht nur mich, Sie verleumden nicht nur das amerikanische Volk, sondern Sie verleumden Generationen von Helden, die ihr Leben für Amerika gegeben haben. Sie verleumden Menschen, die viel mutiger und prinzipientreuer sind als Sie. Sie verleumden die jungen Männer, die die Flagge auf Iwo Jima gehisst haben, und diejenigen, die im Bürgerkrieg im Kampf für die Freiheit umgekommen sind. Sie verleumden sie. Sie entehren ihr großes Vermächtnis und ihr Andenken, indem Sie darauf bestehen, dass sie für Rassismus und Unterdrückung gekämpft haben.

Sie haben nicht für diese Dinge gekämpft. Sie kämpften für das genaue Gegenteil. Wir werden nicht zulassen, dass das Vermächtnis dieser Helden durch Sie getrübt wird. Je mehr Sie lügen, je mehr Sie verleumden, je mehr Sie versuchen, zu erniedrigen und zu spalten, desto mehr werden wir hart daran arbeiten, die Wahrheit zu sagen, und wir werden gewinnen. Je mehr Sie lügen, je mehr Sie erniedrigen und kollaborieren, desto mehr verlieren Sie an Glaubwürdigkeit. Wir wollen das Land zusammenbringen, und freie und offene Medien werden uns diese Aufgabe sehr leicht machen. Unser Land wird schließlich vereint sein.

Trump weiß, dass nur eine gesunde Wirtschaft, oder zumindest eine, die wieder auf dem Weg dorthin ist, ihm den Wahlsieg bescheren wird.

Er hat nur noch vier Monate Zeit, um hier die notwendigen Änderungen herbeizuführen.

Viele Ärzte, auch bei uns, fordern inzwischen, die Maßnahmen zu lockern, denn weltweit seien die Folgeschäden durch Krankheiten, die nicht behandelt würden, Operationen, die nicht stattfänden, Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche, die ausblieben, inzwischen sehr hoch. Auch eine steigende Zahl von Suiziden wurde gemeldet. Wirtschaftlich wurden nicht nur Kleinunternehmer insolvent, sondern auch große Unternehmen mussten Stellen abbauen und hohe Kredite aufnehmen, um überleben zu können.

Außerdem ist die Infektionsrate in vielen Ländern bereits stark rückläufig, wie man an den veröffentlichten Zahlen sieht, auch wenn es immer wieder zu Hotspots käme.

Solche Hotspots gibt es auch in den USA. Da kommen täglich ganz offiziell an Corona schwer Erkrankte über die mexikanische Grenze ins nahe Kalifornien und überfluten dort einzelne, an der Grenze liegende Krankenhäuser.

Kritiker befürchten, dass man dadurch eine zweite Welle induzieren würde. Denn die müsse kommen, damit man Trump den Schwarzen Peter zuschieben kann, wenn demnächst Wahl ist. Und natürlich benötigt man ein Druckmittel für die Briefwahl.

Dennoch – falls Trump nach der Auszählung der Stimmen tatsächlich unterlegen sein sollte, würde es wahrscheinlich eine gründliche Nachzählung geben, bei der insbesondere Nancy Pelosis und Adam Schiffs Staat, Kalifornien, unter die Lupe genommen würde.

Auf das Ergebnis dürfte man gespannt sein. Trump hat bereits angedeutet, dass China in einen möglichen Wahlbetrug verwickelt sein könnte.

Inzwischen hat sich die Lage für viele geändert, die glauben, ein oder zwei Treppchen höher zu stehen als das gemeine Volk:

Ghislaine Maxwell wurde verhaftet. Sie war die Freundin, Vertraute und Zuhälterin für Jeffrey Epstein, der die Reichen, Schönen und Mächtigen nicht zuletzt durch Maxwell mit Minderjährigen versorgte. Es heißt bereits, dass sie bereit sei, zu reden und Namen zu nennen.

Lesen Sie mehr dazu hier

„Epstein war nur eine Marionette, Ghislaine Maxwells Verhaftung ist der Schlüssel“

Damit dürften diejenigen, die sich auf Epsteins Insel – oder einem seiner anderen Etablissements – mit Kindern und Jugendlichen vergnügten, massive Probleme bekommen.

Das ist etwas, was die meisten Menschen aller politischen Richtungen nicht tolerieren.
Auch zwei Ex-Präsidenten stünden auf einer Namensliste, sowie viele andere bekannte Namen aus Politik, Wirtschaft und der Unterhaltungsbranche.

Es wird also, so wie das aussieht, vor der Wahl im November, nicht unbedingt ein politisches Aufräumen geben, indem FISA veröffentlicht wird, sondern der Skandal, der hier aussteht, kommt von ganz anderer Seite und wäre viel machtvoller, da er parteiübergreifend alle Menschen erreicht.

Frau Maxwell wird das hoffentlich überleben, die Wachen werden hoffentlich nicht wieder einschlafen, ihre Zellenpartnerin wird hoffentlich nicht einen Tag zuvor verlegt, sodass sie allein in der Zelle ist und die Kameras werden hoffentlich nicht ausfallen, wie bei Epstein, bei dem viele merkwürdige „Zufälle“ dazu geführt haben, dass der Fall bis jetzt nicht eindeutig aufgeklärt werden konnte. Das Autopsieergebnis spricht zwar von Strangulation, findet dennoch die Verletzungen merkwürdig, da sie mehr auf Gewalt von außen hindeuten würden.

Die Administration Trump scheint also mehrere Trümpfe in der Hand zu halten, die sie noch nicht ausgespielt hat.

Ghislaine Maxwell hielt sich seit Monaten in einem Anwesen mitten im Wald versteckt.

Könnte es möglich sein,  dass die ‚alles wissenden‘ amerikanischen Geheimdienste darüber bestens informiert waren und man nur den rechten Zeitpunkt abwartete, um sie zu verhaften?

Der dürfte jedenfalls jetzt sein. Jetzt, wo die übliche Wahlkampf-Schlammschlacht eröffnet wurde. Aber es geht um mehr als nur um vier Jahre Präsidentschaft, schreibt Q, der White House Whistleblower immer wieder. Es geht darum, welche politische Agenda weiter vorangetrieben und für die Zukunft maßgeblich sein wird.

Trump befindet sich also gar nicht in einer so misslichen Lage, wie immerzu behauptet wird. Die Umfrageergebnisse sind, statistisch betrachtet, nicht haltbar und die Asse sind immer noch im Ärmel und warten nur darauf, ausgespelt zu werden.

So ist der Optimusmus, den dieser Präsident auch in misslichen Lagen verbreitet, durchaus angebracht und Donald Trumps Credo macht Sinn, wenn er sagt :

„Das Beste kommt erst noch!“

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