Start Politik und Gesellschaft Ein Beitrag des Ex-Moderators des Q-Imageboards 8kun, CodeMonkeyZ

Ein Beitrag des Ex-Moderators des Q-Imageboards 8kun, CodeMonkeyZ

CodeMonkeyZ (Ron) war bis zum 3. November Moderator von 8kun.net, der Seite, auf der Q aka QAnon bis zum 8. Dezember 2020 geschrieben hat. Ob und wann es weitere Nachrichten geben wird, ist nicht bekannt. Möglicherweise herrscht derzeit eine Informationssperre.

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Am 3. November 2020 bin ich offiziell als Administrator von 8kun zurückgetreten und habe alle damit verbundenen Pflichten und Aufgaben aufgegeben. Ich habe viel gelernt und Fähigkeiten verfeinert, indem ich viele Stunden als Freiwilliger zu dem Projekt beigetragen habe.

 

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CodeMonkeyZ (Ron Watkins) schreibt:

Im April 2020 hatte ich mich bereits entschlossen, zurückzutreten, aber ich war damit beschäftigt, einen versteckten Krieg gegen Deplatforming zu führen und wollte das Projekt zumindest bis zum Tag der allgemeinen Wahl durchziehen.

Im Sommer hatte die dicke und klebrige Atmosphäre der Abwahlkultur begonnen, sich zu einer fast physisch greifbaren Entität zu manifestieren. Ich stand dabei und beobachtete mit einer seltsamen Neugierde, wie sich ein digitaler makabrer Horror vor mir entfaltete, mit Menschen und Gruppen, die der unergründlichen Macht und dem Einfluss der Cancell-Kultur erlagen, als ob Mäuse sich der mit Käse gefüllten Mausefalle des Deplatforming, des Shadowbannings, der Unterlassung näherten.

Als Amerikaner erlaubt der erste Zusatzartikel unserer Bill of Rights dem Kongress nicht, unsere Redefreiheit zu beschneiden oder unsere freie Meinungsäußerung in ihrer Gesetzgebung zu verbieten, aber die meisten Menschen sind sich nicht bewusst, dass die „Redefreiheit“ von den meisten Dienstanbietern gegenüber ihren Kunden oder Nutzern nicht aufrechterhalten werden muss. Die Forderung nach „Meinungsfreiheit“ als Mitglied einer Gemeinschaft, die einen solchen Webdienst nutzt, ist etwas, das sich aufgrund von Intuition richtig anfühlen mag, aber im besten Fall nicht der gut gemeinte Sinn des Webdienstes ist und im schlimmsten Fall leicht dazu benutzt werden kann, den Endbenutzer in die Irre zu führen oder sogar zu unterwandern, indem ein falsches Gefühl von Freiheit vermittelt wird.

Endbenutzer, die sich dem schlüpfrigen Abhang der Online-Inhaltsmoderation nähern, müssen mit Vorsicht vorgehen, besonders wenn sie mit einer Website oder einem Online-Dienst zu tun haben, der sich als „freedom first“ [Freiheit zuerst] oder „first amendment“-Dienst [Redefreiheits-Dienst] anpreist. Inhaltsmoderatoren aller Dienste haben ihre eigenen Vorurteile, die sich immer direkt auf die Handlungen auswirken, die sie als Inhaltsmoderator ausführen.

Für die Moderatoren eines Webdienstes mit „freier Meinungsäußerung“ ist die erste Regel das Mantra „meine Rede ist frei und Ihre nicht“, das sie alle unisono skandieren, unabhängig von ihren nach vorne gerichteten Zusicherungen oder Absichten. Die einzige Möglichkeit, eine wirklich freie Online-Rede zu haben, besteht darin, den Moderatoren von Inhalten nicht zu erlauben, irgendetwas zu editieren oder zu entfernen, außer Inhalten, die absolut und/oder gerechtfertigt illegal sind innerhalb der Gerichtsbarkeit(en), an die der Dienst gebunden oder beschränkt ist.

Stellen Sie sich vor, Sie beschließen eines Tages, einen Online-Ort der freien Meinungsäußerung zu schaffen und vermarkten ihn zu Recht so. Sie laden Ihre Freunde und Familie ein, und alle genießen die intellektuelle Konversation zusammen in relativer Ruhe. Alles ist gut, bis eines Tages Spam und Off-Topic-Lärm von einer kleinen Gruppe von neu angekommenen Außenseitern hereintröpfelt, die ihr Lager in Ihrer einst friedlichen Online-Gemeinschaft für freie Meinungsäußerung aufgeschlagen haben.

Als Moderator lernen Sie schnell den Reiz und die Macht der „Löschen“- und „Bearbeiten“-Buttons kennen, die bequem neben jedem von Benutzern eingereichten Textblock sitzen.

Anfangs gehen Sie vorsichtig vor, löschen Texte, mit denen Sie nicht einverstanden sind, und ändern andere Texte leicht ab, um die Erzählung, die sich in Ihrem Kopf zusammenbraut, zu fördern. Schließlich werden Sie von der Macht geblendet und beginnen, große Teile der Benutzer mit nur einer winzigen Bewegung Ihres Fingers beim Klicken der Maus zu entfernen. Sie fühlen sich unbesiegbar, während die Bewohner Ihrer Community um Gnade betteln – bei Ihnen – dem Content-Moderator, dem sie ihr blindes und absolutes Vertrauen geschenkt haben, die freie Meinungsäußerung gerecht zu regeln.

Gebunden an kein verfassungsmäßiges Gesetz, gebunden an keine gegenseitige Kontrolle, gebunden an keinerlei Reglementierung, steigern Sie Ihre Zensur, bis Sie den Präsidenten der Vereinigten Staaten persönlich zensieren.
Sie sind wirklich unbesiegbar.

Jetzt stehe ich als normaler Endbenutzer da, befreit von den inneren Machenschaften tyrannischer Content-Moderatoren. Die süffisante Ironie der sozialen und Massenmedien ist mir nicht entgangen, während ich beobachte, wie Präsident Trump in ihren ewig klebrigen Tentakeln gefangen ist und frontal gegen die Hydra der Stempelkultur kämpft.

In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit gab es viele Gelegenheiten, das Problem der außer Kontrolle geratenen Inhaltsmoderation anzugehen, doch sei es durch Hybris, politische Ineffektivität oder schlichtweg Unterschätzung, die Cancel Culture hat geeitert und ist zum meist unterschätzten politischen Monster unserer Generation geworden. —

Anmerkung von CodeMonkeyZ (Ron Watkins):

Am 4. November 2020 schrieb ich einen [er meint diesen] Artikel, den ich abschickte, um ihn zu veröffentlichen. Das Blatt, an das ich ihn geschickt habe, hat ihn nie veröffentlicht, aus welchem Grund auch immer.
Ich werde ihn hier zum ersten Mal veröffentlichen, damit Sie ihn lesen können. Schade, dass er nie im November veröffentlicht wurde. Vieles von dem, was ich schrieb, wurde in den Wochen und Monaten nach der Präsidentschaftswahl 2020 sehr schnell relevant.

Wikipedia nennt Ron Watkins in einem Zug mit Q und steckt ihn in die rechtsradikale Ecke. Natürlich ist er ein Verschwörungstheoriker, jetzt noch mehr, weil er anzweifelt, dass die Wahl im November 2020 rechtmäßig abgelaufen ist und der echte Präsident im Oval Office sitzt. Unter dem Namen CodeMonkeyZ ist er weiterhin auf Telegram zu finden, aber er ist auch noch in diversen anderen sozialen Netzwerken tätig. Aus den üblichen ist er herausgeflogen, was heutzutage eher einem Ritterschlag gleichzukommen scheint.

Ergänzung zu Ron Watsons Artikel:

Donald Trump hat, nachdem er am 26. Mai 2020 von Twitter zensiert wurde, sofort versucht, Twitter und andere soziale Medien in ihre Grenzen zu verweisen. In einem darauffolgenden Dekret erklärt seine Rechtsabteilung, warum das mit geltendem Recht vereinbar ist und Zensur ihnen ihren Status nehmen kann.

Hier steht die ganze Geschichte dazu:

Twitter attackiert Trump und der schlägt zurück. Ist Twitter erst der Anfang? – Mit Update Executive Order, deutsche Übersetzung!

Und hier ist die EO, die er damals sofort entwerfen ließ, übersetzt:

Trump unterzeichnet Executive Order zur Verhinderung von Online-Zensur nach Twitter-Attacke – deutsche Übersetzung

Schneller kann man kaum reagieren.

In der EO liest man, dass soziale Medien, welche mit Zensur die Meinungsfreiheit beschränken, als Herausgeber (Editor) behandelt werden müssten und somit weitreichende Vergünstigungen verlieren.

Von da an hat er immer wieder versucht, etwas gegen diese Zensur zu unternehmen, aber er wurde, wie so oft, von den Demokraten blockiert, die dazu nicht bereit waren.

Jack Dorsey von Twitter wurde mit der Zeit immer respektloser.

Nachdem Trump im November – zumindest offiziell – verloren hatte und immer wieder schrieb, dass er die Wahl gewonnen habe, stand unter fast jedem seiner Beiträge, dass sie nicht mit den Tatsachen übereinstimmten. Auch die Löschungen seiner Beiträge nahmen zu und im Januar wurde er dann selbst von der Plattform entfernt.

Dass im Laufe der letzten Monate dann so gut wie alle großen sozialen Medien Twitters Beispiel folgten und der 45. Präsident überall rausflog, hatte dann zur Folge, dass Mike Lindell eine eigene Seite gründete, bei der er Redefreiheit garantieren möchte und dass Trump zumindest eine eigene Plattform entwerfen ließ, auf der er seine Statements abgeben kann, ohne dass sie gelöscht werden.

Man kann Trump über seine Seite anschreiben, ihm aber nicht auf seine Beiträge antworten. Mike Lindell lässt im Moment noch niemanden auf die Seite, der außerhalb der USA zu Hause ist. Das wird sich demnächst ändern.

CodemonkeyZ hat ansonsten die Situation der Moderatoren sehr gut beschrieben.

Was großgewordene soziale Medien/Big Tech betrifft – wer unseren Beitrag zu Google gelesen hat, weiß, dass ein oder zwei junge Studenten, die mal eine Idee hatten, wohl eher nicht so ohne weiteres so große Plattformen errichten konnten. Die Hilfe, die sie bekommen haben und vielleicht immer noch bekommen ist sicherlich nicht kostenlos.

Lesen Sie mehr dazu hier:

Wichtiger QDrop: Google, Internet, CIA, NSA, DARPA und anderen Agenturen

Am 2. September 2018 machte Q darauf aufmerksam, dass Google zum Beispiel nur deshalb so groß werden konnte, weil sie CIA- und NSA-Forschungszuschüsse für die Massenüberwachung erhielten. Wir haben das Thema ausführlich in diesem Beitrag behandelt.

Wenn man heute bestimmte politische Themengebiete sucht, dann geht das schon lange nicht mehr über Google. Es wird sehr viel unterdrückt. Auch YouTube löscht derzeit massenweise Videos. Unsere Beiträge vom Mai 2020 sind fast komplett weg, denn nun löschen sie gerade auch noch rückwirkend.

Inzwischen verdichtet sich immer mehr, dass Trumps Agenda alles andere als verloren ist.

Sowohl Mike Lindell als auch Lin Wood glauben fest daran, dass es in diesem Jahr noch weitergeht. In den USA passiert gerade sehr viel. Bis Mitte/Ende Juni wird in Arizona noch das Wahlergebnis überprüft. Sie haben bereits gefunden, was sie suchen, heißt es bereits.

Das sind gute Nachrichten! Wir dürfen davon ausgehen, dass es noch mehr davon gibt. Nicht umsonst schweigen die Qs. Die von Pieczenik angekündigte Sting-Operation dürfte noch laufen.

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Wir bedanken uns bei dieser Gelegenheit ganz herzlich auch bei allen, die uns bisher unterstützt haben! Ihre Wertschätzung unserer Arbeit hat uns im letzten Jahr sehr geholfen.

Ihr Tagesereignis-Team

 

Unsere Buchempfehlung für diese Zeiten:

Seit einiger Zeit posten wir dieses Buch, weil es einen Weg zeigt, der relativ schnell zurück in unser Ur-Vertrauen führen kann, mit dem wir geboren wurden. Das bedeutet nicht, dass wir naiv werden, sondern, dass wir über das Vertrauen, das uns mit unseren eigenen höheren Energien verbindet, einen wesentlich besseren Anschluss an unsere Intuition bekommen. Einen reinen, dem nicht die üblichen Ängste und Befürchtungen im Weg stehen. Wir sehen dadurch weiter in die Zukunft und erkennen, dass die Schöpfung uns niemals im Stich lässt. Wir werden immer geführt.

Es sind uralte Weisheiten, übermittelt von einer jahrelang in den USA ausgebildeten Autorin, die das vermittelt, was sie nicht nur in der dortigen „Mystery School“, sondern auch bei den Indianern gelernt hat. Jeder Mensch ist sein eigener Heiler, wir brauchen niemanden sonst. Sie zeigt, wie jeder sich selbst von den Dingen befreien kann, die ihn belasten und wie dadurch der Weg immer freier wird, der aus Angst, Depression und anderen Eigenschaften herausführt, die uns belasten und behindern. Sie zeigt auch die Fallstricke, auf die man nicht hereinfallen sollte, denn es sind letztendlich Sackgassen.

Es ist ein Lehr- und Arbeitsbuch. Am Ende steht das Vertrauen, das wir ganz allein erreichen können, wenn wir auf diese Weise mit uns arbeiten.

Leser schreiben:

„Buchstäblich hunderte spirituelle Bücher habe ich schon gelesen – aber dieses ist anders. Der Autorin gelingt das Kunststück, spirituellen Ernst und Eindringlichkeit mit Sanftheit und Güte zu verbinden, so dass ein fast symphonischer, erzählender Sprachstrom entsteht, der mich auf einer Woge der hellen Bewusstheit trägt…“

„Viele von uns kennen wahrscheinlich diesen Moment der Stagnation, wenn es nicht mehr weitergeht. Dieses Buch zeigt, wie man selbst weiterkommen kann und wie man selbst die eigenen Blockaden beseitigt.“

„Das hochaktuelle Buch versteht sich als Leuchtturm in unserer bewegten Zeit, in dem die Dunkelheit scheinbar die Überhand gewinnt – aber eben nur scheinbar, denn die vereinte Kraft all derer, die an sich arbeiten und sich mit ganzem Herzen dem Licht zuwenden, wird ganz sicher siegen. Ich wünsche diesem Juwel an Authentizität und Aufrüttelungspotential gerade in dieser Zeit eine große Schar an licht-bereiten Menschen!“

Mit Beispielen zum besseren Verständnis. Hier jetzt erhältlich. Wer lieber bei Thalia einkaufen möchte, kann das hier tun oder im Buchhandel vor Ort erwerben.