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Der Fall Sergej Skripal und die fehlenden Beweise für eine russische Beteiligung – Sie spielen mit dem Frieden

Der Fall Skribal - Bildquelle YouTube Video ScreenShot
Der Fall Skribal - Bildquelle YouTube Video ScreenShot

Im Fall des Doppelagenten Sergej Skripal, der in Großbritannien gemeinsam mit seiner Tochter Yulia mit dem Nervengift Novitschok vergiftet wurde, gibt es nicht viel Neues. Die britische Premierministerin behauptet weiterhin – offenbar wider besseres Wissen –  dass der Kampfstoff, mit dem der Ex-Spion mit seiner Tochter vergiftet wurde, aus Russland stammen würde.

Auch will man die Quelle der Kontamination gefunden haben und dies soll die Türklinke des Hauses sein, in dem die beiden wohnen.

Der Mann liegt immer noch im Koma, die Tochter soll aufgewacht sein und das Schlimmste überstanden haben.

Jedes Labor hat eine Signatur, sodass das Nervengift leicht zurückzufolgen ist. Wieso also May weiterhin mit dem Finger auf Russland als Verursacher zeigt, obwohl inzwischen bereits die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass es dafür nicht den geringsten Beweis gibt, das kann man nur vermuten. Sie verweigert den Russen jede Kooperation, die sehen wollen, auf was sich ihre abstrusen Behauptungen aufbauen, denn man konnte den Herstellungsort merkwürdigerweise nicht definieren.

Nur acht Kilometer vom Fundort der beiden Geschädigten entfernt gibt es allerdings ein Chemielabor, das in der Lage ist, diesen Stoff herzustellen.

Skripal hatte Kontakte zum britischen Geheimdienst MI6 und dem Agenten Christopher Steele, der mit seinem Russland-Dossier, bei dem sich inzwischen herausgestellt hat, dass das meiste auf auf „eigener kreativer Produktion“ beruhte, dafür gesorgt hatte, dass die USA den Sonderermittler und ehemaligen FBI-Direktor Robert Mueller berufen hatten, die russischen Beziehungen von Trump und dessen Mitarbeitern zu untersuchen.

Unter anderem stand dort so Unsinniges wie „golden Shower“, das immerhin dafür gesorgt hat, dass die Presse damit wochenlang beschäftigt war und tüchtig auf den Präsidenten draufhauen konnte. Wer das noch im Gedächtnis hat: Da ist dem Spion wohl auch die Fantasie durchgegangen. Denn genau das Gegenteil war der Fall: Die Sicherheitsbediensteten von Trump waren dazu angehalten worden, gewisse halbseidene Damen nicht durchzulassen und genau das haben sie getan.

Da man bisher nichts Belastendes gefunden hat, ging man sogar bis ins Jahr 2000 zurück, was absolut lächerlich ist, denn da war Trump noch Geschäftsmann. Aber auch dort fand man nichts.

Diese Russen-Mär zieht sich jetzt schon endlos dahin und lässt Trump offenbar ziemlich unberührt, der weiterhin seine Agenda verfolgt. Wie man hörte, gibt es um die 18.000 versiegelte Anklagen, die jetzt allmählich zugestellt werden. GTMO wurde bereits ausgebaut. Die Monate April und Mai sollen heiß werden, hört man aus amerikanischen Kreisen, die sich informiert nennen.

Es ist vorstellbar, dass die 60 Botschaftsmitarbeiter, mit deren Ausweisung Trump einen scheinbaren Schulterschluss mit den Europäern erzielte, nicht wirklich die russisch-amerikanischen Beziehungen belasten.

Eventuell war es einfach nur ein geschickter Schachzug, um nach außen zu demonstrieren, dass er nicht mit Putin klüngelt.

Hoffen wir mal, dass er das trotzdem tut und die beiden weiterhin ein Herz und eine Seele sind, wie es bei jeder ihrer Begegnungen zu sein schien.

Wir wollen keinen Krieg mit den Russen und schon gar nicht einen, in den die Amerikaner mitinvolviert sind. Aber offenbar ist genau das die Absicht der Briten und auch unserer deutschen Bundesregierung, die schneller gar nicht auf den Bashing-Zug aufspringen konnte.

Möge der liebe Gott Hirn regnen lassen und damit besonders diejenigen segnen, die es am nötigsten brauchen.

Den deutschen Medien, die noch sehr kontrovers darüber schreiben, wünsche ich ein wenig mehr Differenzierungsvermögen. Es lohnt manchmal, selbst zu recherchieren und nicht nur von anderen abzuschreiben. Spätestens dann sollte man merken, dass dieses Russen-Bashing lediglich dazu führen soll, einen Krieg auszulösen, in dem wir alle dann mittendrin stecken.

Putin sei Dank dafür, dass er das alles nur als „Blödsinn“ abtut und nicht härter reagiert. Bitte weiter so!

Sergej Skripal wollte Putin wichtige Informationen zukommen lassen, um wieder nach Russland einreisen zu können. Näheres dazu haben wir hier beschrieben.

Gabriele Krone-Schmalz spricht über Verdachtsberichterstattung und verlangt Fakten.

Und ewig grüßt das Murmeltier – Gedanken zum 8. März, dem „Weltfrauentag“

Weltfrauentag

Solche Tage wie dieser Weltfrauentag müssten nicht sein. Die Frauen haben es in der Hand, wie die Welt in einigen Generationen aussehen wird, denn sie erziehen meist die jeweils nächste Generation, haben in der Regel mehr Einfluss als die Männer. Mütter, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen begleiten unsere Kinder in den ersten prägenden Lebensjahren mehr als Männer. Die Zahlen sprechen dazu eine deutliche Sprache.

Ich als Frau sehe hier nicht nur eine ständige Schuldzuweisung an den Mann, wenn sie dann auf die Straße gehen, anstatt mal zu erkennen, dass das Schicksal eines jeden Landes in ihren Händen liegt. Welchen Boden bereiten sie ihren Kindern, behandeln sie Mädchen und Jungs unterschiedlich (so haben viele es erlebt und wir Mädels fanden das nicht gut von unserer Mutter), werden die Jungen bevorzugt? Männer sind später in der Regel. so, wie man es ihnen als Kind beigebracht hat. Die Familie und die Umwelt sät, was sie später einmal ernten wird. Was wir als Gesellschaft ernten werden.

Ich hatte nie Probleme mit Männern, habe mich nie zurückgesetzt gefühlt und es fiel mir im Traum nicht ein, dass ich benachteiligt sein könnte. Trotz der Bevorzugung unseres Bruders, das war für mich eher ein familieninternes Ding. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass mal ein Mann mir gegenüber herablassend gewesen wäre. Ich war es auch nicht ihm gegenüber (o ja, Frauen können das umgekehrt auch). Ich war in der Karriere nie benachteiligt. Und meine beste „Freundin“ ist ein Mann.

Dieser Geschlechterkampf muss nicht sein. Frauen- Kinder- Mutter – und sonstige Tage müssen auch nicht sein, wenn wir achtsam und respektvoll miteinander umgehen. Dann ist jeder Tag ein Mutter-Vater-Kind-Tag. Warum müssen wir nur immer wieder – wenigstens einmal im Jahr – daran erinnert werden?

Frauen sind von Natur aus nicht schwach, sondern, ganz im Gegenteil, sogar stark. Es wird Zeit, dass sie sich daran erinnern und ihre Kraft für eine bessere Zukunft einsetzen anstatt einen vermeintlichen Feind, den Mann, zu bekämpfen.

Zusammen sind wir noch viel stärker.

Donald Trump – er hätte ohne Waffe den Schützen gestellt und die Schießerei verhindert

Mugger' s Trumped - Donald stops attack
Mugger' s Trumped - Donald stops attack

Nach allem, was Donald Trump die letzten Monate trotz der ständigen Haue an Durchhaltevermögen bei täglich bester Laune gezeigt hat, können wir uns sicherlich vorstellen, dass folgende Geschichte tatsächlich passiert ist. Sie ist schon ein paar Jahre her und “The Donald” war gerade mit seiner damaligen Freundin und späteren Frau Marla unterwegs, als er sah, wie jemand mit einem Baseballschläger verprügelt wurde. Er ließ sein Auto anhalten, stieg aus und nach eigenen Angaben stellte er den Täter zur Rede. Der nahm daraufhin die Beine in die Hand und flüchtete.

Mit anderen Worten, er stellte sich dem Baseballschläger mutig entgegen. Schließlich hätte er ja auch was abbekommen können.

Wir würden ihm das gerne glauben, zumal die Erfahrung uns gelehrt hat, dass Politiker selten lange Nasen haben. Immerhin hält snopes die Geschichte nicht für falsch, sondern lediglich für unbewiesen, was in diesem Fall, bei dieser gestrengen Plattform, schon wieder fast ein Ja ist. Ja, er hat es getan!

27 Jahre später nun gab es eine Schießerei an einer Schule in Florida, bei der 17 Menschen, die meisten davon Schüler, getötet wurden. Vier bewaffnete Hilfssheriffs saßen draußen auf dem Schulhof im Auto, trauten sich offenbar nicht in die Schule oder hatten Befehl, draußen zu bleiben. Wir wissen das nicht. Das alles wird noch untersucht.

Donald Trump soll nun gegenüber Gouverneuren des Landes behauptet haben, dass er in diesem Moment eingegriffen hätte, auch ohne Waffe. Angeblich hätte er in diesem Fall sowohl die Schüler als auch die Lehrer retten können. Und, um seine eigene vermeintliche aber leider auch durch Abwesenheit verhinderte  Heldentat ein wenig abzuschwächen und es etwas bescheidener erscheinen zu lassen, soll er hinzugefügt haben: “Aber das hätte doch jeder von euch getan!”

Donald Trump Superheld? Ganz ehrlich, Herr Präsident: Mit bloßen Händen bekommt man höchstens eine Kugel irgendwohin, aber keinen Schützen gebändigt, der gerade Amok läuft. Und natürlich wäre keiner der unbewaffneten Gouverneure in die Schule gestürmt. Die wären schön draußen geblieben und hätten die Polizei gerufen.

Achja, die stand ja schon da und tat nichts… Das allerdings ist merkwürdig. Eine Untersuchung läuft und wird hoffentlich zutage bringen, warum diese vier gestandenen und als Hilfssheriffs bestens im Waffengebrauch ausgebildeten Männer selenruhig im Auto geblieben sind, als in der Schule die Schüsse fielen.