Dies ist die Geschichte der Pflanze, die einen Mörder überführte

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Pflanzen haben ein Bewusstsein, behaupten inzwischen etliche Forscher, die versuchen, diese Dinge auf wissenschaftliche Art und Weise zu ergründen.

Bereits 1966 führte die CIA Experimente mit einem Polygraphen, einem Lügendetektor, durch, wie man ihn normalerweise an einen Menschen anschließt.

So fand man es zunächst schon interessant, dass die Nadel des Polygraphen ausschlug, als man der Pflanze Wasser gab. Als nächstes wollte man herausfinden, ob eine Pflanze auch Gefühle hat.

Um das zu testen, wollte der Versuchsleiter eines ihrer Blätter anzünden. Er dachte es nur, als der Detektor, an den die Pflanze noch angeschlossen war, bereits stark ausschlug.

Dabei hatte er noch nicht einmal ein Feuerzeug in der Hand, es war also keine Hitze zu spüren. Die Pflanze musste also bereits auf seinen Gedanken reagiert haben.

Können Pflanzen etwa Gedanken lesen?

Ungefähr aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte einer Pflanze, die den Mörder ihrer Besitzerin erkannt hat. Damals kam die Polizei nicht weiter in ihren Ermittlungen, es gab allerdings bereits einige Verdächtige.

Nach und nach wurden die in den Raum mit der Pflanze geführt, in der auch der Mord geschah. Die Pflanze war an einen Polygraphen angeschlossen, der aber schlug bei keinem der Verdächtigen aus.

Bis der Mörder den Raum betrat. Die Pflanze zeigte den auch für Menschen typischen Ausschlag für Angst.

Der Mann wurde damals verhaftet und gestand unter dem Druck dieses doch sehr einmaligen Beweises die Tat. Allerdings hatte man ihm nur erzählt, es gäbe einen Zeugen, nicht wer das war.

Pflanzen können noch viel mehr. Sie kommunizieren tatsächlich, sagt nicht nur der aufgeklärte Forscher sondern sagen auch die Indianer.

So wird ein Indianer, der seiner Tradition noch verhaftet ist, niemals eine Blume pflücken, ohne sie vorher gefragt zu haben, ob sie dazu bereit ist. Dieses Fragen geschieht übrigens auch in Gedanken.

Ich war während meiner Zeit in den USA viel mit Indianern unterwegs und konnte beim Einkaufen beobachten, wie genau darauf geachtet wurde, dass eine Pflanze sich freiwillig ernten ließ. Auch dieses Erkennen geschieht über eine besonders intuitive Wahrnehmung. Das gleiche galt übrigens für Fleisch.

Die heutigen Indianer kaufen in der Regel im Supermarkt ein. Aber sie erkennen, ob ein Tier bereit war, für die Nahrungskette der Menschen zu sterben oder nicht. Wer den Unterschied erkennt, vermeidet somit, gewisse Botenstoffe zu sich zu nehmen, die dieses Tier am Ende seines Lebens sonst ausgeschüttet hätte.

Ich habe in der gleichen Art und Weise wahrzunehmen gelernt und mir Dank der Erfahrungen, die ich während meiner Zeit mit Menschen, die noch mit der Natur verbunden sind, sammeln durfte, angeeignet, nur noch so mit allem, was lebt, umzugehen. Achtsam und respektvoll. Es ist die gleiche Art Wahrnehmung, die man übrigens auch auf Menschen anwenden kann.

Pflanzen leben, sie haben ein Bewusstsein, sie erkennen einen Menschen, ohne dass ihnen Augen gegeben wurden, aber trotzdem scheinen sie zu sehen, beziehungsweise in ihrer besonderen Art wahrzunehmen.

Seien wir deshalb achtsam, respektieren wir jedes Leben. Es gibt nichts, was nicht lebt. Es gibt nichts ohne Bewusstsein. Wer einmal einen Stein in die Hand genommen hat spürt auch hier das Wesen dahinter. Vielleicht möchte er dort liegen bleiben, wo er liegt und nicht ins Wasser geworfen werden?

Wir erkennen noch nicht einmal die Spitze des Eisberges, so viel Wissen liegt für uns noch verborgen in den Tiefen unseres Bewusstseins. Wissen, das kaum mit wissenschaftlichen Instrumenten erreichbar ist, sondern dadurch, dass wir uns täglich bemühen, unsere Welt immer mehr mit den Augen eines Kindes zu betrachten und wir wieder dieses Kind werden, das wir alle einmal waren. Das Kind, das all diese Dinge noch wahrgenommen hat. Das unbeschwert, voller Freude und Vertrauen ist Ein Kind, das jeden Tag mit Freude begrüßt.

Auch wir können das. Wir können es lernen. Jeder einzelne von uns. Es ist eine Entscheidung, ob wir das Glas halb voll oder halb leer sehen.Freude lässt sich üben, indem wir auch im Allerkleinsten das Wunder des Lebens erkennen und  lernen, wieder zu staunen.

Ist das nicht phantastisch, dass aus einem kleinen Samenkorn, das wir in die Erde legen, ein großer Baum werden kann? Es enthält bereits alles, was ein Baum braucht, um so zu werden, wie er sein soll.

Menschen mit einem grünen Daumen kommunizieren bereits, meist auf eine eher unbewusste Art, mit Pflanzen, denn sie wissen genau, was ihnen fehlt und substituieren das. Naturverbundene Menschen, die der Erde nah sind, sind auch den Pflanzen nah.

Dass sowohl Gemüse als auch Blumen besser wachsen, wenn man mit ihnen redet – wobei das offensichtlich auch in Gedanken geht – das wusste schon Hippokrates vor 2.500 Jahren und riet seinen Schülern, es zu tun, denn Pflanzen trügen alles Heilwissen in sich. Auch heute wissen das wieder einige Menschen und wenden es an. Es sind wahrscheinlich unsere Gefühle und Vorstellungen, die bei den Pflanzen ankommen, weniger die Worte.

Probieren wir es doch einfach einmal aus! 🙂