Trump auf Staatsbesuch in Großbritannien. Gibt es einen Deal für Julian Assange?

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Zwischen dem 3. und 5. Juni wird der amerikanische Präsident, Donald Trump, zu einem Staatsbesuch in Großbritannien erwartet. Es soll außerdem einen kurzen Abstecher nach Frankreich und Irland geben. Etliche seiner Anhänger  verbinden gerade den England-Besuch mit vielen offenen Wünschen.

Zum ersten wäre da der Wunsch, dass er bitte nicht alleine in die USA zurückkehren würde.

Sondern den im April verhafteten Julian Assange aus seinem Gefängnis befreien möge und in der komfortablen AF1 mit zurück in die USA bringt. Assange könnte dort ein sehr wichtiger Kronzeuge sein, so wichtig, dass sämtliche Anklagen gegen ihn fallen gelassen werden könnten, wenn er bereit ist, auszusagen.

#TreasonSeason ?? [Saison des Hochverrats] 
Wir wissen bereits, was auf uns zukommt….. #DEKLASSIFIZIERUNG
Während des Besuchs in Großbritannien?
Julian Assange aus London auf AF1 mit @POTUS? herausgeholt.
#FreeJulianAssange AUSTAUSCH?
FYEY Vereinbarung mit der Monarchin?
WIR HABEN GROßARTIGE WOCHE VOR UNS! BEGINNT MIT TAG 1……….

Derzeit soll er sich in einem sehr schlechten Zustand im Gefängniskrankenhaus befinden. Sein Anwalt meinte zuletzt, es sei nicht mehr möglich gewesen, sich mit ihm zu unterhalten. Seine Helfer vermuten vor Ort, dass dies die Folge von Folterung sei.

Ein weiterer Wunsch betrifft die Deklassifizierung, von der QAnon in seinem Beitrag #35 angekündigt hatte, dass POTUS Trump sich nicht im Lande befindet würde, wenn das passiert.

35 QAnon POTUS will be abroad
35 QAnon POTUS will be abroad

POTUS isoliert & geschützt

2 Nov 2017 – 3:56:38:38 AM
POTUS wird auf der AF1 und im Ausland (bestimmte Standorte klassifiziert) gut isoliert/geschützt sein, während diese Arbeiten [gemeint ist die Deklassifizierung und eventuell auch die folgenden Verhaftungen] durchgeführt werden.

Es ist an der Zeit, unser Land zurückzuerobern und Amerika wieder groß zu machen.Lasst uns salutieren und für die tapferen Männer und Frauen in Uniform beten, die diese Aufgabe übernehmen werden, die Frieden, Einheit voranbringen und die Macht an das Volk zurückgeben

Wir hoffen, dass diese Botschaft genügend Menschen erreicht, um eine sinnvolle Wirkung zu erzielen. Wir können diese Nachricht aus Gründen, die ich sicher bin, dass jeder hier verstehen kann, noch nicht mit normalen Methoden übermitteln. Folgen Sie den Fragen der vorherigen Themen und bleiben Sie ruhig, die primären Ziele sind innerhalb von DC und bleiben oben (auf beiden Seiten). Unruhen auf den Straßen wird schnell gestoppt. Suchen Sie nach weiteren falschen Flaggen – bleiben Sie wachsam, seien Sie aufmerksam und vor allem beten Sie bitte.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einen und einzigen Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich.“

Gott segne meine amerikanischen Mitbürger.
4,10,20
[Die Unterschrift ergibt 4=D, 10=J, 20=T / DJT=Donald John Trump]

Offenbar rechnet man mit enormen Ausschreitungen auf den Straßen und auch damit, dass es einen Racheakt gegen Trump geben könnte, wenn er in Reichweite wäre. Wir erinnern uns an die viel bejubelte Aussage von Madonna, der selbst das Weiße Haus nicht heilig war, denn sie träumte davon, es in die Luft zu jagen, weil sie wütend über die Wahl Donald Trumps war.

Madonna möchte das Weiße Haus in die Luft jagen:

Vor kurzem erst teile Justizminister Barr in einem Interview mit, dass Staatsanwalt Huber mit der Untersuchung im Fall Clinton bald soweit sein würde, damit an die Öffentlichkeit zu gehen und auch Generalinspektor Horowitz steht kurz vor dem Abschluss seiner Ermittlungen über FISA und viele andere Dinge.

Hier ist die Aussage im Originalton zu hören:

Die Veröffentlichung der Untersuchung von Horowitz wurde Ende Mai, Anfang Juni erwartet. Er könnte der erste sein, der die Karten offen auf den Tisch legt. Inwieweit in seinem Bericht geschwärzt und damit ganze Passagen unlesbar gemacht werden, wurde noch nicht mitgeteilt. Aber in allen Fällen von Veröffentlichungen dürfte es notwendige Schwärzungen dort geben, wenn gegen die Genannten derzeit ein Gerichtsverfahren anhängig ist.

Offen wäre damit nur noch FISA

Die fehlenden 20 Seiten sollten bereits im September letzten Jahres deklassifiziert werden, aber Trump machte im letzten Moment einen Rückzieher, da er von seinen Anwälten dahingehend beraten wurde, dass der rechte Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen sei.

Ja, es wurde damals angekündigt:

Explosive Informationen bezüglich FISA: Die fehlenden 20 Seiten könnten diese Woche noch veröffentlicht werden

Zu sehr stand seine Präsidentschaft auf dem Spiel, die Impeachment-Keule schwang über seinem Kopf, denn Sonderermittler Mueller hatte seine Ermittlungen gegen Trump und dessen Kampagnenteam noch nicht abgeschlossen. Trump hätte die berühmte rote Linie überschritten, vor der man ihn immer wieder gewarnt hat. Just in diesen Zeitpunkt fiel auch die endlose Anhörung des jetzigen obersten Richters Kavanaughs, die man hinauszögerte, indem man ihm sexuelle Spielchen im jugendlichen Alter vorwarf, die sich als haltlos herausstellten.

FISA könnte allerdings die nächsten Tage sehr wichtig werden.

Am 11. April wurde Assange aus der ecuadorianischen Botschaft geholt. Wegen seiner Flucht in die Botschaft hat er gegen Meldeauflagen verstoßen und wurde deshalb im Schnellverfahren zu 50 Monaten Gefängnis verurteilt. Seitdem sitzt er in England fest, während sowohl Schweden als auch die USA um seine Auslieferung ersuchen. Schweden wegen einer angeblichen Vergewaltigung, die USA zunächst wegen Computerkriminalität, der sie jetzt noch weitere Anklagen hinzugefügt haben, eventuell um die Schweden zu toppen. Wer hat den größten Anspruch?

Bilder von Julian Assanges Verhaftung:

Julian Assange in London verhaftet

Nun scheint es ein geschickter Schachzug gewesen zu sein, FISA noch nicht zu veröffentlichen, denn FISA könnte das As im Ärmel von Trump sein.

Sowohl die Briten als auch die Australier, die Trump damals angerufen und inständig darum gebeten hatten, die Seiten verschlossen zu halten, würde ein Stein vom Herzen fallen, wenn er diesen Passus in den 20 noch offenen Seiten schwärzen ließe. Dann könnten sich alle weiterhin lieb haben und so tun, als sei nichts geschehen. Trump müsste beide Augen zudrücken, die 5Eye-Allianz der englischsprechenden Staaten – Groß Britannien, Australien, Kanada, Neuseeland und USA hätte keine sichtbaren Risse bekommen, über die sich die Medien sicherlich gerne stürzen würden und auch die vom Whistleblower angedeutete deutsche Beteiligung am Komplott, einen vom Volk gewählten Präsidenten – Trump – zu stürzen, würde unter den Tisch gekehrt werden.

Ein Anruf aus Australien verhinderte die damalige Veröffentlichung:

QDrops – Trump: „Justiz erlaubt Freigabe der fehlenden 20 FISA-Seiten“ – Alliierte wollen es verhindern

Die beteiligten Staaten bekämen ihre Schwärzung und Trump bekommt Assange.

Auch der britische Ex-MI6-Agent Christopher Steele war bereits im Gespräch. Er hätte definitiv viel zu erzählen, wenn man ihn einem amerikanischen Gericht vorführen könnte. Steele war maßgeblich für das Fake-Russen-Dossier verantwortlich und hat es damals fantasievoll mit Lügengeschichten gespickt, wie sich herausgestellt hat. Diese waren der Auftakt für die FISA-Überwachungsaufträge, die zu Unrecht ausgestellt wurden und daraus entwickelte sich das Bedürfnis der Demokraten nach einem Sonderermittler, der herausfinden sollte, dass Trump und/oder seine Kampagne mit den Russen zusammen mauschelte und in der Folge von den Russen die Präsidentschaftswahl zu seinen Gunsten beeinflusst wurde.

Nichts könnte ferner sein als das, meinen einige langjährige Beobachter der politischen Szene, die sich nicht scheuen, das auch öffentlich laut zu sagen. Hillary Clinton hatte mit ihrem Uranium One Deal zugunsten der Russen bereits bewiesen, dass sie käuflich war.

Clinton und Putin zu Zeiten des U1
Clinton und Putin zu Zeiten des U1

Sie bekam 145 Millionen Dollar dafür, dass sie den Russen einen großen Teil des kostbaren amerikanischen Uraniums verkaufte. Beinah-Bussi-Fotos mit Putin gibt es aus dieser Zeit, als sie amerikanische Außenministerin war, denn Putin bekam, was Clinton lieferte und Clinton bekam ihre Millionen. Eine Win-win-Situation.

Man hält es allgemein eher für wahrscheinlich, dass Russland nicht die Katze im Sack kaufen würde, zumal Trump als der Unberechenbare, Aggressive galt, der heiß auf den roten Knopf war.

Endlich Krieg spielen. Diese Einschätzung könnte – wie man heute weiß – nicht verkehrter sein.

Mit einer offiziellen Freundschaft zwischen den beiden großen Staaten, die sich bereits seit vielen Jahrzehnten als Gegner gegenüberstehen, ist dem Weltfrieden mehr gedient, als mit den Mauscheleien hinter dem Rücken der Völker.

Trump hat das immer wieder während seines Wahlkampfes betont und seine Gegner haben ihm aus seinen Friedensbemühungen dennoch eine Kriegslust gestrickt.

Die Menschen wurden während des Wahlkampfes mehr als sonst in zwei Lager geteilt und sowohl die Medien als auch die Politik der Obama-Administration bemühte sich, so viele Wähler wie möglich auf die Seite der Demokraten zu bekommen. In der Wahl ihrer Mittel waren sie nicht zimperlich. Spätestens, seitdem Mitte März 2019 der Abschlussbericht des Sonderermittlers Robert Mueller keine Kollusion mit den Russen zutage brachte, sollte das jeder wissen.

Keine Kollusion, keine Justizbehinderung. Trumps Weste ist sauber:

USA Justizministerium: Bisherige Freigabe Mueller Report – Deutsche Übersetzung

Begriffe wie Links und Rechts teilen in zwei Gruppen, die sich gegenüberstehen.
Teilen schwächt – gemeinsam ist man stärker!

Hier werden die Gegensätze betont und nicht die Gemeinsamkeiten, die diese Gruppen unzweifelhaft miteinander haben. Wenn man sich einmal zusammensetzen würde – und das gilt auch im Kleinen – dann würde man sehen, dass man genügend Schnittpunkte miteinander hat, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Denn wir befinden uns im Krieg. Es ist ein Cyber War, ein Krieg ohne die konventionellen Waffen, ein Krieg mit der spitzen Feder, dem falschen Wort, der erfundenen Information. Diese Dinge werden am leichtesten im Netz gestreut, die Menschen werden verunsichert und viele glauben einfach, was sie lesen und hören. Das ist verkehrt.

Wir müssen achtsam sein gegenüber allem, was wir wahrnehmen, wir müssen alles hinterfragen, wir dürfen nicht nur konsumieren, sondern müssen es überprüfen.

Die Zeiten, in den wir noch vertrauen konnten, sind vorüber. Wie jeder Krieg wird auch dieser mit allen Mitteln geführt, die zum gewünschten Ergebnis führen sollen.

Präsident Trump hat das verstanden. Er hat das As im Ärmel und wird es ausspielen, wenn es zu den Verhandlungen kommen sollte, die viele sich wünschen. Wenn Assange dadurch freikommen sollte, dann sind die paar Schwärzungen zu verkraften. Die letzten 20 Seiten von FISA enthalten viel brisantes Material, auch ohne dass man die Allianz mit GB und AUS gefährden müsste. Der Bericht von Horowitz ist gespickt mit Namen und Beweisen. Huber, der von QAnon immer wieder wie ein Joker behandelt wurde, hat Hillary Clinton untersucht.

Wir haben alles. Was soll’s, wenn Australien und Großbritannien mit einem blauen Auge davonkommen, wenn es Assange hilft. Möge es wahr werden, damit die Folter, über die BBC berichtete, ein Ende nimmt.
(ch)

Das As im Ärmel von Assange könnte Trumps “I love Wikileaks!” sein