QAnon ist zurück.

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QAnon ist zurück. Das neue Board ist online, hat aber noch Probleme mit dem Traffic. Gestern Nacht haben wir es nicht erreichen können. Es gibt auch Warnungen, da die Kapazität durch DDOS-Anschläge begrenzt sein soll. Normalerweise sind das Hackerangriffe, aber eventuell ist hier auch nur gemeint, dass gerade viele Anons auf einmal auf die Webseite zugreifen und sie dadurch überlastet ist.

Auf Twitter wird bereits vor den üblichen Desinformationen gewarnt, die immer dort auftauchen, wo QAnon schreibt. Die Q-Gruppe besteht, so viel wissen wir bereits, aus mehreren Menschen, die offenbar unmittelbaren Kontakt zur Administration Trump haben und ihn eventuell sogar beraten. Das jedenfalls behauptet ein ehemaliger amerikanischer General.

Lesen Sie hier mehr darüber:

Amerikanischer General weiß mehr von Q und spricht über neue Kriegsmethoden

Q selbst nennt sich die größte militärische Geheimdienstoperation aller Zeiten.

QAnon outet sich als die „größte militärische Geheimdienstoperation unserer Zeit“

Das ist nun bereits dass dritte Board, auf dem QAnon postet.

Über 4chan ging es nach 8chan und nun ist es 8kun.net. Über  https://8kun.net/qresearch/ und  https://8kun.net/patriotsfight/ kann man hier wieder mitdiskutieren und auf qmap.pub findet man alle bisherigen und auch die neuesten Drops.

Nachdem 8chan Anfang August abgeschaltet wurde, hatte der Boardeigner, James Watkins für den 5. Oktober eine Vorladung zum Kongress bekommen, wo er aussagen musste. Q selbst hat vor langer Zeit bereits angedeutet, dass gegen ihn, beziehungsweise die Gruppe, offenbar ermittelt wird. Was gefragt wurde und wie geantwortet wurde blieb im Dunkeln, aber Watkins deutete an, dass er zukünftig gewisse Auflagen zu erfüllen habe.

Eigentlich war geplant, die Seite am 17. Oktober online zu stellen, ein für die Anons typisches Q-Datum [Q = 17. Buchstabe im Alphabet], aber das klappte noch nicht.

Was nun hat QAnon heute als erstes gepostet?

Es ist eine im Wind wehende amerikanische Fahne. Das sollte uns jetzt nicht verwundern, denn die Qs sind absolute Patrioten, die ihr Land lieben und gerne „Flagge zeigen“.

Der zweite Link ist wesentlich interessanter.

Staatsanwalt John Durham wurde NICHT von Justizminister Barr ernannt. Durham war seit dem 28. Oktober 2017 als vorläufiger US-Staatsanwalt tätig, nachdem ihn Sessions ernannt hatten. Zufällig begann am selben Tag ‚Q‘ mit der Veröffentlichung. Präsident Trump nominierte Durham am 1. November 2017 als U.S. Attorney.

Natürlich war eine Ernennung durch den heutigen Justizminister Barr auch gar nicht möglich, denn den gibt es erst seit diesem Jahr. Barr ist der Nachfolger von Jeff Sessions, der Ende 2018 gehen musste. Sessions hatte sich bezüglich aller Russland-Ermittlungen für befangen erklärt, was ihn für etliche juristische Vorgänge ausschloss. In diesem Fall musste dann sein Stellvertreter, Rod Rosenstein, als amtierender Justizminister agieren, der dann auch den Sonderermittler Mueller auf den Plan rief. Er hatte völlig freie Hand, dies zu tun.

Dennoch schien Sessions im Hintergrund einiges geleistet zu haben, was wahrscheinlich erst nach und nach zum Vorschein kommen wird.

Unter Sessions Regie gab es so viele versiegelte Anklagen wie noch nie und ein ganz besonderer Schachzug war sicherlich, Staatsanwalt Huber gegen die Clintons ermitteln zu lassen.

Dessen Report und noch weitere, darunter auch der von Durham sowie von Horowitz werden seit einiger Zeit bereits erwartet. Die Verzögerung bei Horowitz trat ein, weil es neue Erkenntnisse im Fall des Russen-Dossiers gab, die erst noch überprüft und dann dem ursprünglichen Report hinzugefügt werden mussten.

Es geht voran!

In knapp drei Jahren hat die Trump-Administration trotz aller Hindernisse, die zu überwinden waren mehr erreicht, als sie selbst erwartet hätten. Donald Trump hat unbeirrt weitergemacht, trotz aller Stolpersteine, die man ihm immer wieder in den Weg legte.

Inzwischen gibt es sogar weitergehende Impeachment-Bemühungen der demokratischen Partei, deren Mitglieder offenbar die kommenden Veröffentlichungen fürchten und nun zum Gegenschlag ausholen.

Aber es zeichnet sich jetzt bereits ab, dass sie auch hier nur wieder einen Bumerang geworfen haben, der mit voller Wucht auf sie zurückkommt.

Denn sie beschuldigen Donald Trump eines „Verbrechens“, das sie offenbar selbst begangen haben: Zusammenarbeit mit einer ausländischen Regierung, inklusive eines quid pro quo-Abkommens. Durch diesen Anklageversuch wurde ihr ehemaliger Vizepräsident, Joe Biden, entlarvt, der sich gerade um die nächste Präsidentschaft bemüht.

Wird nicht klappen!

Es ist immer wieder erstaunlich, zu sehen, wie wenig Weitsicht in den Reihen der Demokraten vorhanden ist. Wenn man einem anderen vorwirft, eine Leiche im Keller zu haben, hat sie aber selbst, dann ist das doch eigentlich für einen guten Ermittler nur eine Frage der Zeit, bis die gefunden wird, oder?

QAnon wird uns vielleicht demnächst mehr berichten.

Wir stellen uns inzwischen einige Fragen. Warum wurde der Name John Durham erwähnt? Warum postet Q eigene relevante Daten in Bezug zu Durham? Welche Rolle spielt John Durham in diesem Spiel? Wäre es nicht gefährlich, sich jetzt bereits zu outen, wenn es da etwas zu outen gäbe?

QAnons erste Information an diesem Tag ist eine der interessantesten und vielleicht sogar wichtigsten, die wir bisher erhalten haben. Ganz am Anfang, 2018,  deutete er bereits an, dass es sich bei ihm persönlich, der gerade schrieb, um jemanden handeln würde, den man kennt. Man würde erstaunt sein, wenn man seinen Namen erfahren würde.

Haben wir seinen Namen gerade erfahren? Oder haben wir hier jemanden, der mit den QAnons eng zusammenarbeitet und ihnen wichtige Informationen liefert?

Wir bleiben dran!

3574 QAnon erster Beitrag November 2019
3574 QAnon erster Beitrag November 2019

QAnon schreibt unter die Verlinkung: RIG FOR RED. Das kann man nicht wörtlich übersetzen, denn es ist ein militärischer Befehl. Die Bedeutung ist folgendermaßen:

Bei Kampfeinsätzen und bei Nacht ist die Beleuchtung bei U-Booten rot, um Nachtverhältnisse zu simulieren. Heute oft auch blau.
„Rig für Rot“ ist normalerweise ein Befehl, der im Kontrollraum von U-Booten verwendet wird, wenn das Boot nachts auftaucht oder in die Periskoptiefe kommt. Die Augen der Beobachtungsposten sollen damit die Möglichkeiten haben, sich an die Dunkelheit anzupassen. Mit der Umstellung auf Blau werden jedoch oft auch rote Brillen verwendet, um den gleichen Effekt zu erzielen, und dann wird die Steuerung geändert, wenn der Befehl an die Oberfläche gegeben wird oder zu PD kommt.

Entweder sollen wir also ganz tief nach unten tauchen oder aber etwas wird auftauchen und für uns sichtbar werden. Wir sind für die zweite Variante.