Donald Trump: Nein, ich habe den tiefen Staat noch nicht bezwungen

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Die Hoffnungen, die viele in Donald Trump setzen, sind teilweise sehr hoch. Wir sprechen hier nicht über Amerika, sondern über unser Land, über Deutschland.

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Die Menschen sind unzufrieden mit einer Regierung, die über ihre Köpfe hinweg entscheidet. Petitionen, die verhindern wollen, dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird, landen im virtuellen Schredder.

Das lässt tief blicken.

Es ist nur ein kleiner Teil der Population, der hier aufmuckt, das mag ein Problem sein. Die meisten sind immer noch zufrieden, solange sie – auf der Couch sitzend mit ihrer Fernbedienung in der einen und dem Bierglas in der anderen Hand – einen ruhigen Feierabend nach getaner Arbeit genießen können. Verständlich!

Denn bei vielen geht die Hälfte des Einkommens inzwischen für die Miete drauf, Urlaub geht oft nur noch auf Balkonien und jeder Cent muss umgedreht werden. Arbeit ist Stress, wenn sie keinen Spaß macht und der Blick auf die Rente ist düster. Es ist verständlich, dass man abschalten möchte. Einfach nicht hinschauen, nichts sehen, nichts hören und nicht darüber sprechen.

Dennoch – wir leben in einer Zeit, in der man allmählich die Augen aufmachen muss.

Wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass es überall brodelt. Die Menschen fangen – allmählich – an, sich zu wehren. Weltweit.

Das wurde sehr deutlich mit Donald Trumps Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Viele Menschen, auch solche, die sich nie für Politik interessierten, schauten auf einmal hin.

Wer den Wahlkampf beobachtete, der konnte bemerken, dass hier sehr viel schmutzige Wäsche gewaschen wurde und die damalige Regierungsmacht unter Obama alles versuchte, ihre eigene Kandidatin, Hillary Clinton, auf den Thron zu bekommen.

Vergeblich. Donald Trump war stärker. Er gewann.

Während Hillary Clinton verlor, gewann Trump haushoch 304 Wahlmännerstimmen, während Clinton nur 227 erhielt.

Von ihr stammen die Parolen Rassismus, Sexismus, Xenophobie, Misogynie, die eimerweise über dem Kandidaten Trump ausgeschüttet wurden. Sie sprach zudem im üblichen, nichtsagenden Wahlkampf-Talk, mit wir müssen… wir wollen … wir sollten. Sie konnte mit diesem Konzept einfach nicht überzeugen.

Trump schien zunächst irritiert, denn schließlich kannte er Clinton schon seit Jahrzehnten und nun sah er sich jetzt plötzlich einer Person gegenüber, die eine feindliche Parole nach der anderen ausspuckte. Aber dann fing er sich und es gab gelegentlich auch kleine Seitenstiche in ihre Richtung. Der Name „Crooked Hillary“ dürfte jedem bekannt sein.

Ansonsten hatte er ein völlig anderes Konzept: Er informierte über seine Agenda, wenn er Präsident wäre.

Er sprach darüber, dass er den „Sumpf“ in Washington DC trockenlegen werde. Er würde die Korruption und den Lobbyismus beenden und dafür sorgen, dass es auch für Abgeordnete und Senatoren des Kongresses ein Term-Limit geben würde. Er möchte die Soldaten aus den Kriegsländern zurückholen und er würde den Amerikanern ihr Land zurückgeben. Das waren Ziele, die deutlicher kaum sein konnten und die jeder verstand.

Diese Wahlkampfrede von Donald Trump ist legendär und zeigt seine Agenda.

Hier ist die deutsche Fassung in Wort und Schrift.

Bald sprach Trump vor vollen Arenen, während Clinton weiterhin das Turnhallen-Flair genoss. Der große Auftritt vor wenigen Menschen war ihr Programm.

Die Medien versuchten, das zu vertuschen und sahen in Trump den Verlierer. 

Wenn Donald Trump vom und über das Volk sprach, dann sagte er „wir“ und er sagt es heute noch. Daran hat sich nichts geändert, seitdem sie ihn als ihren obersten Vertreter im Staat gewählt haben.

„We will drain the swamp!“ Wir werden den Sumpf trockenlegen. Nicht er. Sie hätten ihn gewählt, nur deshalb sei das heute möglich.

Aber es gibt auch Grenzen, wie er gerade erst wieder bemerkte.

Trump zitiert: „Trump hat den tiefen Staat bezwungen. Er ist uns Lichtjahre voraus.“

Er antwortet: Ich widerspreche. Wir haben noch einen langen Weg zu gehen. Es gibt immer noch einige sehr schlechte, kranke Leute in unserer Regierung – Leute, die unser Land nicht lieben (sondern die es tatsächlich hassen!)

Er spricht darüber, dass diese Menschen Teil der Regierung sind. Man beachte das bitte!

Der tiefe Staat hat also noch mehr Macht, als heute viele Menschen wahrhaben möchten, die meinen, Trump könnte in dreieinhalb Jahren bezwingen, wofür Kennedy sterben musste, als er versprach, die Schattenregierung zu entlarven.

Diejenigen, die das Politik-Geschehen beobachten, sehen, was er bisher alles in den USA geleistet hat.

Sie hoffen, dass er das gleiche für sie, in ihrem eigenen Land tun würde. Denn wer ist schon zufrieden mit seiner Regierung? Wer hat nicht das Gefühl, dass es immer schwieriger wird, überhaupt jemanden zu wählen, da die Opposition zu den Regierungsparteien immer schwächer wird und es allmählich egal zu sein scheint, wer ganz vorn am Ruder sitzt?

Aber Trump kann sich nicht zerteilen. America is first.

Die Hydra hat viele Köpfe oder die Krake viele Tentakel. Egal, wie man es sieht – es wird dauern.

In der zweiten Amtszeit, die wir heute nicht bezweifeln, wird er das Repräsentantenhaus zurückbekommen und kann fortan wesentlich effektiver arbeiten. Der Kongress, von dem das Repräsentantenhaus ein Teil ist, entscheidet über die wesentlichen Dinge im Land. Der Präsident kann zwar etwas wollen, aber ob er es bekommt, ist Sache der Abgeordneten, darüber zu debattieren und abzustimmen. Wir sehen das deutlich bei Obamacare und bei der Mauer, wo man ihm Grenzen setzt.

Er wird das Haus deshalb zurückbekommen, weil Nancy Pelosi, Adam Schiff, Chuck Schumer, Jerry Nadler – und wie sie alle heißen – spätestens mit dem völlig grundlosen Impeachment gezeigt haben, dass man sich nicht auf sie verlassen kann.

Präsident Trump arbeitet für das Volk, während sie gegen den Präsidenten arbeiten und damit seine Agenda blockieren.

Das kommt nicht gut an. Nur Hardcore-Demokraten dürften hier noch die Augenklappe aufbehalten, wahrscheinlich zum eigenen Schutz, um nicht den Abgrund zu sehen, in den sie fallen würden, falls sie näher hinschauen würden.

Spätestens mit dem Impeachment-Verfahren haben die Demokraten sich enttarnt und darüber hinaus eine Lawine losgetreten, die sie irgendwann einmal selbst überrollen wird. Denn nun wird gegen ihre eigene Partei bezüglich Korruption ermittelt, die Rudy Giuliani glaubt, bereits aufgedeckt zu haben.

Was immer unter der Obama-Administration passiert ist, wird nun beleuchtet. Hier gibt QAnon einen Hinweis auf einen Twitter-Eintrag von Donald Trump, der folgendes schrieb:

3892 QAnon Obama-Regierung war korrupt
3893 QAnon – Das große Erwachen ist überall

Das Große Erwachen ist überall, schreibt Q und verlinkt einen Twitter-Beitrag, der zeigt, in wie vielen Ländern QAnon bereits bekannt ist. Das sind die Menschen, die Trump folgen. Weltweit!

Wo hat man das schon einmal erlebt, dass der Präsident eines Landes in anderen Ländern so viel Zuspruch hat, dass viele sagen: Wir wollen auch einen Trump als Präsidenten!

Die Demokraten werden deshalb alles versuchen, diese nächste Wahl zu gewinnen. Ein weiterer Term mit Trump wäre ihr Untergang.

Aber schon wieder setzen sie aufs falsche Pferd, indem sie, wie Clinton bereits, versuchen, den politischen Gegner schlecht zu machen.

Viele fragen sich inzwischen: Was hat dieser Präsident eigentlich wirklich schlecht gemacht? Uns geht es doch inzwischen so viel besser!

Und so verlassen viele demokratische Wähler die Partei, sodass die Chance der Demokraten, diese nächste Wahl im November zu gewinnen, immer weiter gegen Null geht.

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