„Wie in einer Diktatur!“ USA – Beschlagnahmung von „Beweisen“ bei Trump-Anwalt Rudy Giuliani

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Am Mittwoch bekam Trump-Anwalt und Freund Rudy Giuliani unerwarteten Besuch vom FBI. Es ging um seine Ermittlungen in der Ukraine, um Joe und Hunter Biden und darum, nachzuweisen, dass der Präsident nichts getan hat, was er nicht hätte tun dürfen.

 

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Wir erinnern uns hier an das Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten, bei dem er fragte, ob man denn schon mal bei Hunter Biden nachgeschaut habe, der lange Zeit im Vorstand eines ukrainischen Energieunternehmens saß und dafür um die 50.000 Dollar pro Monat erhielt. Dafür gab es dann kurze Zeit später das erste Impeachment. Man wollte ihn tatsächlich für Nichts des Amtes entheben.

In einem Interview mit Tucker Carlson erklärt Giuliani, Hunter Biden hätte diese Tätigkeit unter dem Foreign Agents Registration Act (deutsch: Registrierungsgesetz für Auslandsvertreter) anmelden müssen, was er offenbar nicht getan habe. Aber genau das versuche man nun, ihm selbst anzuhängen: Lobbyismus, mögliche Beeinflussung der USA vom Ausland aus. Wenn man für das Ausland arbeitet, muss man das anmelden und Giuliani habe das nicht getan.

Der Anwalt versichert, dass er seit zwei Jahren versuche, mit den entsprechenden Stellen zu sprechen und dass er ihnen nachweisen wollte, dass seine Tätigkeit nicht unter den Foreign Agents Registration Act fallen würde – vergeblich.

Umso überraschender kam der Besuch von sieben FBI-Agenten, die um sechs Uhr morgens heftig an seine Tür klopften.

Sie hatten einen Durchsuchungsbefehl und sollten die elektronischen Speichergeräte aus seiner Privatwohnung und seiner Anwaltskanzlei beschlagnahmen.

Das haben sie dann auch getan, allerdings hätten sie nicht alles mitnehmen wollen: Er sei im Besitz einer Kopie der Festplatte des Präsidentensohnes Hunter und habe drei Mal angeboten, dass sie die doch auch mitnehmen mögen. Drei Mal wurde dankend abgelehnt. Sie wollten nur seine eigene Korrespondenz. Interessant fand er, dass sie ihm das so ohne weiteres geglaubt haben, ohne die Festplatte zu überprüfen, denn eventuell hätte er nicht die Wahrheit gesagt. Aber man habe ihm geglaubt.

„So viel zu meiner Reputation als Anwalt!“

Es gab am gleichen Tag noch eine schriftliche Erklärung, die er über seinen Anwalt herausgeben ließ. Dort liest man, dass es bei dieser Durchsuchung wohl vor allen Dingen darum gehe, Giuliani zu stigmatisieren. Ihn also mit einer Sache zu beschuldigen, die sich hinterher als falsch herausstellt, wie man es gerade auch bei Matt Gaetz versucht hatte. Aber das Stigma bleibt, weil viele Leute sich an die Anschuldigung erinnern.

Sie greifen also die Trump-Supporter heraus, die den meisten Einfluss haben, um ihren Ruf zu schädigen.

Weiter heißt es, der Durchsuchungsbefehl sei illegal und hätte niemals ausgestellt werden dürfen, denn hierzu hätte man Beweise anführen müssen, die es nicht gab. Die Beschlagnahmung sei gesetzeswidrig.

Rudy Giuliani im Interview mit Tucker Carlson, Fox News:

Deutsche Untertitel sind möglich.

Es gäbe eine eindeutig einseitige Rechtsprechung. Er habe schwarz auf weiß, dass der Sohn des Präsidenten, Hunter Biden, tatsächlich gegen dieses Registrierungsgesetz verstoßen habe. Er weiß das, weil er ja im Besitz einer Kopie von dessen Festplatte sei. Er bedaure Hunter, denn der sei von seinem Vater ausgenutzt worden. Dessen Stellung als Vizepräsident unter Obama wurde dazu benutzt, um mit der Ukraine und China lukrative private Geschäfte abzuschließen.

Das FBI habe seit einem Jahr eindeutige Beweise für Geldwäsche, Kinderpornographie, Geldwäsche und „30 Jahre, in denen die Biden-Crime-Familie Millionen und Abermillionen an Bestechungsgeldern angenommen hat, um seine öffentlichen Ämter zu verkaufen, völlig ignoriert“.

Stattdessen habe sich das Biden-Justizministerium entschieden, dass es eine höhere Priorität sei, im Morgengrauen Durchsuchungsbefehle für Elektronik in seinem Haus und in der Kanzlei zu erlassen. In diesem Bericht wird sogar behauptet, dass schon das Justizministerium unter William Barr an eine Hausdurchsuchung bei Giuliani dachte und Biden das nun nur in die Tat umgesetzt habe.

Joe Biden weiß von nichts.

Tucker erwähnt zwischendurch, dass Joe Biden gesagt habe, er habe nicht gewusst, dass es eine Durchsuchung bei Giuliani geben würde und bekam von Giuliani zur Antwort, dass Biden es eventuell vergessen habe. Er habe keine Ahnung, ob der sich überhaupt noch etwas würde merken können, aber das wäre auch egal. Das Lincoln-Project habe von der Durchsuchung gewusst und das bedeute, dass es eine bedenkliche undichte Stelle geben müsse.

Das Lincoln-Project wurde 2019 von ehemaligen RINOs (Republikanern nur dem Namen nach) gegründet, die gegen Donald Trump arbeiten und öffentlich bekannten, Joe Biden gewählt zu haben. Sie wollen den „Schaden“ eindämmen, den Donald Trump und seine Anhänger angeblich der Rechtsstaatlichkeit (Gewaltenteilung) sowie der Verfassung und der amerikanischen Wesensart zufügen. Zur Heilung der Republikanischen Partei sei es notwendig, die politische Macht vorerst vollständig an die Demokraten abzugeben.

Giuliani sagt im Interview, dass er niemals die Ukraine repräsentiert habe, sondern nur den Präsidenten (Donald Trump).

Über Jahre hinweg sei der beschuldigt worden, mit den Russen unter einer Decke zu stecken. Trump sei unschuldig und es sei nicht leicht, die Unschuld von jemandem zu beweisen, der nichts getan habe.

Im Gegensatz dazu würden die Bidens seit 30 Jahren ihren Status nutzen und genau das tun, was Trump und nun auch ihm vorgeworfen wird. Sie hätten ihn auch schon länger ausspioniert.

Das alles wären Taktiken einer Diktatur, wenn man einem Anwalt die Beweise wegnimmt, der gerade dabei ist, seinen Klienten zu verteidigen.

In einem Interview bei Hannity, diesmal mit Lindsey Graham, hörten wir Ähnliches. Graham hat inzwischen wohl gemerkt, dass er den Falschen unterstützte, als er am 6. Januar Trump ohne jeden Beweis verurteilte, schuld am „Sturm auf das Kapitol“ zu sein, um dann Joe Biden als den nächsten Präsidenten zu bestätigen.

„Joe Biden hat mich heute Abend zu Tode erschreckt. Er sieht schwach aus als Commander-in-Chief und er unterstützt Sozialismus.“

Deutsche Untertitel sind möglich.

Graham hatte sich die State of Union Adress angetan, die SOTU, die amerikanische Präsidenten normalerweise wenige Tage nach der Amtseinführung abgeben.

Bei Joe Biden dauerte es 100 Tage.

Das klang nun so ganz anders als damals, als der Senator eigentlich Donald Trump unterstützen wollte, dann aber eine 180-Grad-Wende machte und auf einmal Biden wieder gut fand. Er erinnerte sich damals, dass er und Biden schon so viele gemeinsame Reisen unternommen hätten und dass er ihn gut kennen würde. Er wäre ein „guter Kerl“.

Wie man sich doch täuschen kann.

Denn bereits wenige Tage später war ihm klar, dass er einen Fehler gemacht hatte, als sich herausstellte, dass bereits am Abend zuvor zwei Rohrbomben gelegt worden waren, die man noch rechtzeitig entfernen konnte. ↓

Wusste Pelosi bereits vorher vom „Sturm aufs Kapitol“? Republikaner stellen ihr Fragen | deutsche Übersetzung

Da stand er vor der Kamera und äußerte bereits den Verdacht, dass eventuell sogar Nancy Pelosi dahinterstecken könnte oder zumindest gewusst haben könnte, was am nächsten Tag dann passierte: der Sturm aufs Kapitol, den man sofort Trump in die Schuhe schob.

Nun ist es zu spät. Graham wird Schwierigkeiten bekommen, wiedergewählt zu werden.

Lin Wood sorgt mit zahlreichen öffentlichen Äußerungen dafür, dass die Wähler hier einmal genauer hinschauen und nicht mehr automatisch ihr Kreuzchen bei dem machen, den sie schon immer gewählt haben.

Republikanische Wähler hören weiterhin auf Donald Trump und so kommt es, dass der nicht aufhört, diejenigen zu unterstützen, die er im Kongress oder als Gouverneur eines Staates sehen möchte. In der Regel werden die dann auch gewählt. Es sind niemals die, die ihn am 6. Januar im Stich gelassen haben.

Ob Graham das mit dem Präsidenten wieder zurechtbiegen konnte, werden wir sehen, wenn seine Wiederwahl ansteht. Zumindest hatte er ihn nach der „Abwahl“ bereits in Mar-a-Lago besucht. Ob die Luft zwischen beiden wieder rein ist, wird man sehen, wenn seine Wiederwahl ansteht.

Dass das Maß voll ist hört man nicht allzu oft von Donald Trump.

Wie man sieht kämpft er derzeit auf allen Ebenen. 2022 soll der Kongress wieder republikanisch sein, damit er ohne die üblichen Behinderungen regieren kann. Denn dass er das tun wird, das hoffen nicht nur viele Amerikaner, sondern sie sind auch davon überzeugt.

Wenn sogar schon Lindsey Graham merkt und man immer mehr ein verbittertes Gesicht beim no-Trumper Mitch McConnell sieht, dann ist es wohl Zeit, dass auch die Republikaner etwas tun, die bisher dachten, dass Biden ein „guter Kerl“ sei.

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Seit einiger Zeit posten wir dieses Buch, weil es einen Weg zeigt, der relativ schnell zurück in unser Ur-Vertrauen führen kann, mit dem wir geboren wurden. Das bedeutet nicht, dass wir naiv werden, sondern, dass wir über das Vertrauen, das uns mit unseren eigenen höheren Energien verbindet, einen wesentlich besseren Anschluss an unsere Intuition bekommen. Einen reinen, dem nicht die üblichen Ängste und Befürchtungen im Weg stehen. Wir sehen dadurch weiter in die Zukunft und erkennen, dass die Schöpfung uns niemals im Stich lässt. Wir werden immer geführt.

Es sind uralte Weisheiten, übermittelt von einer jahrelang in den USA ausgebildeten Autorin, die das vermittelt, was sie nicht nur in der dortigen „Mystery School“, sondern auch bei den Indianern gelernt hat. Jeder Mensch ist sein eigener Heiler, wir brauchen niemanden sonst. Sie zeigt, wie jeder sich selbst von den Dingen befreien kann, die ihn belasten und wie dadurch der Weg immer freier wird, der aus Angst, Depression und anderen Eigenschaften herausführt, die uns belasten und behindern. Sie zeigt auch die Fallstricke, auf die man nicht hereinfallen sollte, denn es sind letztendlich Sackgassen.

Es ist ein Lehr- und Arbeitsbuch. Am Ende steht das Vertrauen, das wir ganz allein erreichen können, wenn wir auf diese Weise mit uns arbeiten.

Leser schreiben:

„Buchstäblich hunderte spirituelle Bücher habe ich schon gelesen – aber dieses ist anders. Der Autorin gelingt das Kunststück, spirituellen Ernst und Eindringlichkeit mit Sanftheit und Güte zu verbinden, so dass ein fast symphonischer, erzählender Sprachstrom entsteht, der mich auf einer Woge der hellen Bewusstheit trägt…“

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„Das hochaktuelle Buch versteht sich als Leuchtturm in unserer bewegten Zeit, in dem die Dunkelheit scheinbar die Überhand gewinnt – aber eben nur scheinbar, denn die vereinte Kraft all derer, die an sich arbeiten und sich mit ganzem Herzen dem Licht zuwenden, wird ganz sicher siegen. Ich wünsche diesem Juwel an Authentizität und Aufrüttelungspotential gerade in dieser Zeit eine große Schar an licht-bereiten Menschen!“

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