Kind aus dem Donbass schreibt Brief an Elon Musk: „Wer sind Sie, Herr Musk?“

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Ein 14-jähriges Mädchen aus dem Donbass beschreibt, wie es sich fühlt bei den täglichen Bombardierungen, die, wie jeder inzwischen weiß, bereits seit 2014 andauern. Sie schreibt auf, wie es ihr damit geht und ist deshalb im Alter von 12 ebenfalls als Feindin der Ukraine auf die Todesliste gesetzt worden. Eine Liste, auf der Musk nur kurz gestanden hat, denn die Ukraine benötigt sein Starlink, um die russische Armee gezielter angreifen zu können.

 

Dem Datum nach setzte man Musk bereits auf die Todesliste, als er versuchte, Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu stiften. (hier) und (hier)

Faina Sawenkowa:

Hallo, Herr Musk!

Ich weiß nicht, ob Sie meinem Brief Beachtung schenken werden, denn ich bin nur ein Kind, das unter Bombenhagel lebt. Unter Beschuss durch die Waffen, die Sie an die Ukraine liefern. Wissen Sie, woran ich denke, wenn ich aufwache? Ich bin froh, dass die Nacht ruhig verlaufen ist. Und ich träume vom Weltraum, und manchmal schreibe ich ein wenig darüber.

Ich hatte großes Glück, dass Gott mich sowohl 2014 als auch später vor dem Tod bewahrt und mir die Möglichkeit gegeben hat, über das zu schreiben, was jetzt in meinem ausgebluteten Donbass passiert.

Herr Musk, ich schreibe darüber, wie ich den Krieg mit den Augen eines gewöhnlichen Kindes betrachte, das hier lebt und gelernt hat, die Wahrheit unter den Explosionen der ukrainischen Granaten zu spüren. Ich habe gelernt, sie hinter den falschen Gesichtern im Fernsehen zu sehen.

Sie haben der Ukraine geholfen, aber sobald Sie gesagt haben, was Sie denken, hat man sofort Ihre persönlichen Daten in den Myrotvorets veröffentlicht und Sie als Feind bezeichnet. Genau wie mich damals, als ich im Alter von 12 Jahren zur Zielscheibe des Hasses der ukrainischen Nationalisten wurde. Es ist beängstigend, aber ich verzweifele nicht.

Mira Terada, die Leiterin der Stiftung zur Bekämpfung der Ungerechtigkeit und jetzt meine Freundin, hat sich meinem Kampf gegen Myrotvorets angeschlossen. Gemeinsam haben wir es geschafft, Unterschriften von über tausend Menschen aus der ganzen Welt zu sammeln, um die Schließung von Myrotvorets zu unterstützen, die die Foundation to Battle Injustice der UNO übergeben hat. Jeden Tag gelingt es uns, mehr und mehr Menschen zu vereinen, die für die Wahrheit, die Meinungsfreiheit, das Recht auf den Schutz persönlicher Daten, das Recht auf Unverletzlichkeit und das Recht auf Leben eintreten. Mira träumt davon, dass Sie dazu beitragen, die oben genannten Rechte und die Kinder zu schützen, deren Daten auf Myrotvorets veröffentlicht werden.

Und ich träume immer noch von einer Welt ohne Krieg, vom Weltraum und der Erforschung des Weltraums, und dass Sie einer derjenigen sein werden, der der neue Kolumbus sein wird. Nicht der Mörder der Kinder des Donbass, sondern der große Elon Musk, der einen Durchbruch in der Weltraumforschung erzielt hat. Ich hoffe, unsere Wege werden sich eines Tages kreuzen, aber nicht im Krieg. Viel Glück für Sie!

Faina Sawenkowa

Faina Sawenkowa ist eine junge Friedens- und Freiheitskämpferin, die insbesondere auch für ihre schriftstellerische Arbeit bereits etliche Preise bekommen hat.

***

Ja, es gibt einen Krieg in Europa. Offiziell zwischen Russland und der Ukraine, aber auch wir hier in unserem Land leiden darunter. Neueste Videos aus den USA, mitten aus New York, das eingetaucht ist in ein Lichtermeer, zeigen, dass man dort derzeit zumindest noch keinen Strom spart. Tatsächlich haben die Vereinigten Staaten genug davon und immer noch zu moderaten Preisen.

Amerika war unter Trump energieunabhängig, sie mussten also nicht importieren, und sie könnten es jetzt auch sein.

Ich finde persönlich, dass es besser ist, informiert zu sein. Aber die, die das nicht wollen oder nicht können, sollten bei Kriegsgeschichten einfach nicht mitlesen. Das gilt für alle, die fühlen, dass sie sich schützen müssen.

Machen Sie stattdessen irgendetwas, was Ihnen Spaß macht. Tun Sie etwas für sich und Ihre Lieben. Und versuchen Sie einfach, daran zu glauben, dass diese Zeiten vorübergehen werden und dann etwas Neues, Besseres daraus entstanden ist.

Ich bin fest davon überzeugt!

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In eigener Sache:

Im März 2020 haben viele von Ihnen dieser Seite geholfen, weiterzumachen. Das war, als ich dachte, ich müsste Tagesereignis aufgeben, da ich die Seite bis dahin aus eigener Tasche finanzierte und dabei deshalb hohe Opportunitätskosten hatte, weil ich durch den hohen Arbeitsaufwand für die Seite andere, lukrative, Möglichkeiten aufgeben musste.

Im Juli 2021, nach etwa 15 Monaten, hörte die Spendenbereitschaft relativ plötzlich auf. Ich dachte zuerst, es liegt an den Ferien, aber danach ging es auch nicht weiter. Die Opportunitätskosten verschlingen seitdem wieder meine Rücklagen, der Arbeitsaufwand ist weiterhin hoch.

Nicht weiterzumachen wäre sehr schade, denn ich mache das wirklich sehr gern. Da ich selbst recherchiere und schreibe ist das eine sehr zeitfüllende tägliche Arbeit. Aber anders kann und will ich nicht arbeiten, so habe ich das einmal gelernt.

Wer die Wahrheit spricht, den sperrt PayPal. Das war allerdings erst im Januar 2022. Begründung: Wir mögen Ihre Beiträge nicht. 😀 Ich musste an dieser Stelle tatsächlich lachen, als ich das las. Es ging also nicht um einen Verstoß, sondern um die Fakten und eventuell auch um die Meinung, die ich gelegentlich dazu schreibe. Für die Fakten kann ich nichts und natürlich ist die Pressefreiheit noch einmal ganz besonders geschützt. Ich werde mich selbstverständlich dem PayPal-Meinungsdiktat nicht beugen.

Ich habe PayPal danach nie kontaktiert, denn mein Vertrauen in diese Institution ist hinüber und das reicht für einen Schlussstrich auch bei mir. Meine PayPal-Abonnenten haben in der Mehrzahl dann leider keine andere Option wahrgenommen, mich weiter zu unterstützen.

Wenn Sie, wie ich, auch möchten, dass Tagesereignis weiter existiert, dann würde mich das sehr freuen. Aber ich kann nur mit Ihrer Unterstützung weitermachen und auch nur dann, wenn ich meine Rücklagen nicht mehr angreifen muss (die reichen leider nicht ewig).

Kurzes Update vom 28. August 2022: Bei ungefähr 15.000 Abonnenten war dieser Monat auch nicht so, dass es gereicht hätte. 831 Euro (vor Steuer!) für 10 bis 12 Stunden Recherche täglich/auch am Wochenende und Feiertagen, schreiben, redigieren, Bildredaktion, Bildbearbeitung und vielem mehr – komme ich auf einen Stundensatz von 2,97 Euro. Würden Sie dafür arbeiten und alles liegen und stehen lassen und riskieren, dass Sie verlieren, was Sie sich aufgebaut haben? Es wird immer enger. Ich habe durchaus andere Möglichkeiten, aber dazu benötige ich die Zeit, die dieses Blog mir nimmt. Ich müsste das nicht tun. Aber wenn Sie wollen, dass ich weitermache, dann geht das so leider nicht weiter.

UPDATE: Tatsächlich war der September besser, aber es fehlt die Konsistenz, die man mit dem Spendensystem einfach nicht erreicht. Ich kann somit weiterhin nicht planen. Mir ist auch bewusst, dass es derzeit für viele schwierig wird, denn schließlich befinden wir uns gerade in einer Rezession. Auch wenig hilft, wenn es viele sind. Derzeit sind es sehr, sehr wenige, die offenbar überhaupt etwas geben können. Ich verstehe das gut. Deshalb – vielen Dank an alle, die etwas geben, damit wir weitermachen können.

Ich spreche hier nur diejenigen an, die das heute auch wirklich noch können!

Alle anderen würde ich bitten, etwas anderes zu tun, nämlich die Tagesereignis-Beiträge möglichst dort zu verlinken, wo viele sie sehen. Das hilft uns sehr, neue Abonnenten zu gewinnen.

Wenn Sie mich unterstützen wollen, dann freue ich mich, wenn sie das hier tun.

Tagesereignis wurde gegründet, um den Menschen Hoffnung zu schenken. Ich würde Ihnen gerne weiter vermitteln, welch ein positives Gefühl mich selbst in diesen Zeiten begleitet, wenn ich an die Zukunft der Menschheit denke. Seit meiner Jugend wusste ich, dass eine ganz besondere Zeit kommen würde. Ich wusste nicht, was es sein würde, aber als sie da war, da wusste ich, dass es das ist. Und auch, dass wir es schaffen werden!

Vielen ❤️lichen Dank!

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🔴 Seit einiger Zeit finden wir uns abends um 21:30 Uhr und/oder morgens um 8:00 Uhr zusammen, um gemeinsam die Basis für einen weltweiten, dauerhaften Frieden zu schaffen. Wer sich angesprochen fühlt, mag mit uns einige Minuten lang um eine friedliche, gerechte neue Zeit meditieren oder beten, bitten, sich vorstellen, den Frieden fühlen – so, wie es für Sie am besten passt. Wir haben uns hier den Initiatoren und Lesern des Buches „Nur mit dem Herzen sieht man gut“angeschlossen und freuen uns, wenn auch Sie mitmachen!

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Ein Buch, das hilft, sicher durch diese stürmischen Zeiten zu kommen

Einige Leserstimmen:

„Buchstäblich hunderte spirituelle Bücher habe ich schon gelesen – aber dieses ist anders. Der Autorin gelingt das Kunststück, spirituellen Ernst und Eindringlichkeit mit Sanftheit und Güte zu verbinden, so dass ein fast symphonischer, erzählender Sprachstrom entsteht, der mich auf einer Woge der hellen Bewusstheit trägt…“

„Viele von uns kennen wahrscheinlich diesen Moment der Stagnation, wenn es nicht mehr weitergeht. Dieses Buch zeigt, wie man selbst weiterkommen kann und wie man selbst die eigenen Blockaden beseitigt.“

„Das hochaktuelle Buch versteht sich als Leuchtturm in unserer bewegten Zeit, in dem die Dunkelheit scheinbar die Überhand gewinnt – aber eben nur scheinbar, denn die vereinte Kraft all derer, die an sich arbeiten und sich mit ganzem Herzen dem Licht zuwenden, wird ganz sicher siegen. Ich wünsche diesem Juwel an Authentizität und Aufrüttelungspotential gerade in dieser Zeit eine große Schar an licht-bereiten Menschen! “

Entdecken wir das Licht in uns, das heller scheint als alles, was wir uns vorstellen können.

Befreien wir unser Inneres Kind von Angst und Hoffnungslosigkeit und geben ihm die Liebe, das es schon immer verdient hat.

Mit Beispielen zum besseren Verständnis. Hier jetzt erhältlich, sowie in den meisten Online-Buchshops und in der Buchhandlung vor Ort.

Wenn Sie direkt beim Verlag bestellen, dann unterstützten Sie den Autor am besten.

 

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