Donald Trump: „Solange ich Präsident der Vereinigten Staaten bin, werde ich mit jeder Unze Energie und Kraft kämpfen“

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Donald Trump hielt in Arlington, Virginia, am 21. August eine Rede auf der Sitzung des Rates für nationale Politik 2020, aus der wir einige Auszüge übersetzen, in welchen er seinen demokratischen Mitbewerber um das Amt des nächsten Präsidenten, Joe Biden, erwähnt.

Als er das Podium betritt, skandieren die Anwesenden bereits begeistert  ‚USA! USA! USA! und klatschen Beifall. Am Tag zuvor hatte Joe Biden die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten angenommen und ebenfalls eine Rede gehalten, auf die Trump stellenweise eingeht.

Trump betont, dass die Republikaner sich dafür einsetzen würden, das amerikanische Volk zu schützen, die amerikanischen Werte zu bewahren, das Erbe Amerikas zu verteidigen und dafür zu sorgen, dass Amerika sicher, stark wohlhabend und frei bleibt.

Joe Biden dagegen würde eine Zeit der amerikanischen Dunkelheit sehen.

„Und doch, sehen Sie sich an, was wir erreicht haben. Sehen Sie sich an, was wir erreicht haben, bis die Pest kam. Und jetzt tun wir es wieder. (Beifall.)

Es war die erfolgreichste Zeit in der Geschichte unseres Landes, nach allen Maßstäben. Schauen Sie sich an, was wir erreicht haben. […]

Sie wollen amerikanische Bürger bestrafen, anstatt sie hoch zu halten. Wo Joe Biden amerikanische Dunkelheit sieht, sehe ich amerikanische Größe. Schauen Sie sich an, was wir alles erreicht haben.“

Die Plage [das Virus] habe das alles vernichtet, aber man würde jetzt schon wieder sehen, wie Amerika wieder auf die Beine kommt, sehr zum Leidwesen von ‚ihnen‘.

„Es ist an der Zeit, die Wut und den Hass der Demokratischen Partei zurückzuweisen. Uns steht die größte Wahl unseres Lebens bevor.“ (Beifall.)

Eine Partei, die so viel Zeit damit verbringt, Amerika niederzureißen, könne das Land nicht führen.

„Aber der größte Teil der Rede gestern Abend war das, worüber Joe Biden nicht gesprochen hat. Er sprach nicht über die Strafverfolgung. Er sprach nicht darüber, Sicherheit in von Demokraten regierte Städte zu bringen, die völlig außer Kontrolle geraten sind. China wurde in keiner Weise, in keiner Form oder Gestalt erwähnt. China wird unser Land besitzen, wenn er gewählt wird. Sie werden unser Land besitzen. Das werden wir nicht zulassen.“ (Beifall.)

Die Geheimdienstberichte hätten gezeigt, dass China möchte, dass Joe Biden gewinnt.

Es wäre auch sehr beleidigend für ihn, wenn sie ihn bevorzugten. (Lachen) Denn China hätte unter seiner Administration viele Milliarden Dollar an die USA verloren, die den amerikanischen Bauern zugutegekommen wären. Amerika hätte das beste Jahr seit 67 Jahren gehabt, China das schlechteste. Er möchte nicht, dass es ihnen schlecht geht, aber kaum jemand habe die Vereinigten Staaten mehr abgezockt, als China. Seine Amtsvorgänger hätten das zugelassen, insbesondere Obama.

„Wir haben den Krieg der Obama-Biden-Regierung gegen die amerikanische Energie beendet. Und die Vereinigten Staaten sind jetzt der führende Produzent von Erdöl und Erdgas in der ganzen Welt. Das ist eine große Sache.“ (Beifall.)

Ich war gestern in Pennsylvania, einem Land, von dem Biden sagte, er sei dort geboren, was auch stimmt, aber er verließ es, als er neun Jahre alt war. (Gelächter.) Er ist also schon vor langer Zeit gegangen. Verlassen – er ging vor sieben Jahrzehnten. (Gelächter.) Und er nennt es immer noch sein Zuhause. Und sein wirkliches Zuhause ist ein Ort, den er nie mehr verlässt. (Gelächter und Applaus.) Er geht einfach nie mehr weg. Er verlässt nie die Außenbezirke dieses Staates. […] Er geht nie weg. Wir werden es ziemlich bald herausfinden.“

Niemand habe sich gegenüber Israel schlechter verhalten als Präsident Obama und Joe Biden.

Man müsse sich nur den Iran-Deal anschauen. Er sei das übelste, was Israel je passiert sei. Sie hätten auch nie die Botschaft nach Jerusalem verlegt und damit die Stadt zur Hauptstadt Israels gemacht, sondern in ihren Wahlkampagnen nur versprochen, es zu tun.

Damals sei der Druck auf ihn, Trump, enorm gewesen.

Aus aller Welt wären Anrufe gekommen, Staatsoberhäupter, die mit ihm über Israel sprechen wollten. Er habe gesagt, er würde zurückrufen.

„Könige und Königinnen und Premierminister und Präsidenten und Diktatoren – alle riefen an: ‚Tun Sie das nicht.  Tun Sie es nicht.  Im ganzen Nahen Osten wird Blut vergossen werden.‘ (Gelächter) Sehen Sie, was wir gerade getan haben – richtig? – mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel.  (Beifall.) Und jetzt werden andere folgen.“

Das alles wäre mit dem Iran-Deal nicht möglich gewesen. Alle hätten gesagt, er soll das nicht tun. Es würde das Ende der Welt sein. Er den Atem angehalten und es trotzdem getan.

Nichts sei daraufhin passiert.

Die anderen amerikanischen Präsidenten hätten es wohl nicht getan, weil auch auf sie ein enormer Druck ausgeübt wurde. Stärker, als man sich das vorstellen könnte und von Ländern, wo man nicht einmal denken würde, dass sie sich überhaupt dafür interessieren.

„Also haben wir es getan, und es war wirklich historisch, denke ich.  Und ich könnte in Israel kandidiere – mit einer 98-prozentige Zustimmungsrate.  (Gelächter und Applaus.) Es war also – es war gut.“

Donald Trump machte aus dieser Rede wieder eine Wahlkampfrede, denn öffentliche Auftritt, wie zuletzt am 17. Juni in Tulsa/Oklahoma, gibt es nicht mehr.

Dazu gehört immer, dass die Nachteile des Gegenkandidaten aufgezählt werden.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Präsident auch auf den Ukraine-Skandal eingeht, denn ihm selbst wurde nach einem Telefonat mit dem neuen Präsidenten vorgeworfen, dass es ein quid pro quo gab. Das Impeachmentverfahren gegen ihn wurde in kürzester Zeit durchgepeitscht, aber vom Senat abgewendet. Es hatte von Anfang an keine Chance, Erfolg zu haben, aber die Sprecherin der Demokraten, Nancy Pelosi, freute sich dennoch, weil sie meinte, dass dies ein Makel sei, der in den Geschichtsbüchern stehen würde.

Hier könnte man sagen, dass manche den Balken in den eigenen Augen nicht sehen.

Trump spricht über Joe Biden, der öffentlich zugegeben hat, dass er dem damaligen ukrainischen Präsidenten nahegelegt hat, einen Staatsanwalt zu feuern, der den Geschäften seines Sohnes in der Ukraine sehr nahe kam, denn er ermittelte gegen die Firma, die ihn für 50.000 Dollar/mtl. als Aufsichtsrat beschäftigte. Bidens Sohn Hunter sei mit 1,4 Milliarden Dollar aus dem Amt ausgeschieden, das sei eine Schande und eine Doppelmoral. Wäre das einem Republikaner passiert, dann wäre der schon längst im Gefängnis.

Trump erwähnt hier kurz den ‚Deep State‘, bricht dann aber mitten im Satz ab.

Man habe sie dabei erwischt, wie sie seine Kampagne ausspioniert haben und der FBI-Agent (Kevin Clinesmith) habe das zugegeben, dass er Dokumente gefälscht habe.

„Lassen Sie uns also sehen, was in der nächsten, hoffentlich kurzen Zeitspanne passieren wird, denn es war unfair, dass wir so lange warten mussten; das war so offensichtlich für eine lange Zeit.  Und es sollte nie wieder einem anderen Präsidenten passieren dürfen – das kann ich Ihnen sagen.  Und das ist für das Wohl des Landes, nicht für mich.  Es ist zum Wohle des Landes.“  (Beifall.)

„Die radikale Linke hat vier Jahre lang versucht, die letzte Wahl illegal zu stürzen – sie versucht immer noch, sie zu stürzen.  Hillary Clinton – erinnern Sie sich daran?  ‚Werden Sie die Wahl annehmen?‘ (Gelächter.) Richtig?  Die Ergebnisse der Wahl.  Das war Hillary Clinton. Und sie hätte sich diese Frage selbst stellen sollen. (Gelächter.) Sie ist wie eine verrückte Irre. Sie ist eine Wahnsinnige. (Beifall.)

Was ist der Unterschied zwischen Clinton und Biden? Sollte ich das sagen?  Sollte ich es Ihnen sagen? Nun, Clinton ist viel klüger, aber kein liebenswerter Mensch. Joe ist nicht annähernd so klug, aber er ist eher sympathisch.

Trump beton, dass die Wahl am 3. November sehr wichtig sei und er sie unbedingt gewinnen müsse.

„Bei allem, was wir tun, kämpft meine Regierung für das amerikanische Volk und liefert einen Sieg nach dem anderen ab.  Wir haben mehr als 230 Bundesrichter ernannt.  Wir gehen davon aus, dass wir am Ende des Jahres vielleicht über 300 Bundesrichter sein werden.“  (Beifall.)

Donald Trump verspricht: “ Solange ich Präsident der Vereinigten Staaten bin, werde ich mit jeder Unze Energie und Kraft kämpfen, und ich habe keinen Zweifel daran, dass unser Land größer als je zuvor sein wird.“

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Volltext der Rede im Original