QAnon: Es geht um Projektion. Die Diskrepanz zwischen Worten und Wahrnehmung

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Wer sich für Politik interessiert, wird oft eine große Diskrepanz sehen, zwischen dem, was er selbst wahrnimmt und dem, was letztendlich behauptet wird, was gerade geschieht oder geschehen ist. Seitdem Trump bekanntgegeben hat, dass er 2016 ein Mitbewerber um die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten sein würde, konnte man hier noch eine Steigerung wahrnehmen. Derjenige, der die Wahlreden von Donald Trump kannte und vielleicht sogar gut fand, war überrascht, was die Medien daraus machten. Nicht nur in den USA, sondern weltweit. Denn diese Wahl wurde global mehr beobachtet und kommentiert als andere zuvor.

Die Fernsehanstalten, die Donald Trump früher gerne als einen witzigen und schlagfertigen Gast eingeladen haben, stellen sich heute genauso gegen ihn wie die Printmedien. Der Wind drehte und aus dem gern gesehenen Interviewpartner wurde langsam aber sicher ein Geächteter.

Es ist kaum anzunehmen, dass Trump damit rechnen konnte, als er sich entschloss, das Angebot anzunehmen, für die Präsidentschaft zu kandidieren. 200 Generäle stünden hinter ihm, betonte er immer wieder.

Es heißt, man habe ihn ausgesucht, da seine persönlichen Ansichten sich mit denen deckten, die eine neue, wirklich freie Welt schaffen wollen und er darüber hinaus in den Kreisen derer verkehrte, die er fortan bekämpfen musste. Es musste ein Milliardär sein, kein Emporkömmling. Er kannte ihre Art, er wusste, wie sie ticken. Es war die Gesellschaft, in die er hineingeboren wurde.

So könnte die Rekrutierung abgelaufen sein

Wer hat Donald Trump wirklich rekrutiert?

Einer der Generäle, Michael Flynn, war oft dabei und begleitete ihn auf Wahlveranstaltungen, unterstützte ihn somit öffentlich und war immer wieder auch einer der Redner, die Trump auf die Bühne bat, um ein paar Worte zu sagen.

Schon während des Wahlkampfes, besonders, als nur noch Clinton und Trump übrigblieben, war der offensichtliche Bias der Presse deutlich.

Wenn man bei Google etwas zu Clinton suchte, bekam man als erstes Positives geliefert und alles, was ihren Marsch auf den Präsidentenstuhl behindern würde, blieb außen vor. Sie war zu jener Zeit gesundheitlich stark angeschlagen, brach bei öffentlichen Auftritten mehr als einmal zusammen oder bekam offenbar unkontrollierbare Schüttelanfälle. Darüber wurde nicht berichtet oder aber es wurde mit Wassermangel oder einer Infektion begründet.

Um ein gutes Wort oder einfach nur die Wahrheit über Trump zu lesen, musste man eine andere Suchmaschine bemühen.

Wikileaks hatte irgendwann den „Gesinnungswandel“ aufgeklärt und eine Liste von 65 Journalisten und Verlagen veröffentlicht, die sich mit starkem Bias gegen Trump gestellt haben. Es hieß, Clinton habe sie „eingekauft“.

Wikileaks veröffentlichte diese Liste kurz vor der Präsidentschaftswahl, die am 8. November 2016 stattfand und stellte sich damit eindeutig auf die Seite des Präsidentschaftskandidaten Trump.

Vorher bereits hatte Wikileaks bewiesen, dass sie im Besitz von Clintons eMails waren, die angeblich von den Russen gehackt und an Julian Assange weitergeleitet worden sein sollen.

Stimmt nicht, sagt William Binney, der damals damit beschäftigt war, diese Aussage der Demokraten zu überprüfen. Von der Geschwindigkeit des Downloads her könne das nur ein Stick gewesen sein und somit muss es jemand aus den eigenen Reihen des DNC gewesen sein, der das getan hat.

Kim Dotcom, der offenbar das Hacken noch nicht verlernt hat, behauptet immer wieder, Insiderwissen zu besitzen. So schreibt er hier, dass sowohl die Demokraten als auch Sonderermittler Robert Mueller bezüglich Russland gelogen hätten.

Die Zerstörung von Hillary Clinton war kein russischer Job. Es war ein DNC-Insider, der Clintons Korruption gegen Bernie Sanders aus erster Hand miterlebte. Er beschloss, Clinton und ihre Korruption aufzudecken. Sein Name war Seth Rich.

Lesen Sie diese Gerichtsvorlage im Fall Seth Rich. Dieser Fall kann sich auf die Wahl 2020 auswirken. Die DNC-Geheimhaltung in dieser Angelegenheit wird offengelegt. Die Frage ist nicht, ob Russland es getan hat. Die Frage ist, wer hat die Ermordung von Seth Rich angeordnet und seine Familie bedroht?

Auch wenn dies neue Tweets sind – das alles ist seit 2016 längst bekannt!

Wir haben das damals live mitverfolgt und aufgeklärte Republikaner hatten sofort auf Clinton getippt, als Seth Richs Ermordung bekannt wurde und offenbar auch die richtigen Schlüsse gezogen, indem sie ihn als den Informanten für Wikileaks identifizierten. Wir waren damals in sehr geheimen Gruppen, in denen Insiderwissen ausgetauscht wurde. Diese Insider gab es schon immer, nicht erst seit QAnon.

Nichtdestotrotz – man könnte auch sagen, wider besseres Wissen – wurde eine Untersuchung gegen Trump eingeleitet, weil man ihm unbedingt ein Gemauschel mit den Russen nachweisen wollte, die ihm bei der Wahl geholfen haben sollen.

Alle Fakten sprachen schon damals dagegen. Die Geschwindigkeit, mit der die Daten gezogen wurden, wiesen auf einen Stick hin, den man nur direkt am Gerät anbringen konnte.

Es war kein Hack, es war eindeutig  ein Insider Job, berichtete der ehemalige NSA-Mitarbeiter William Binney im Interview:

Wie kommt es dann, dass man von Anfang an durch einen ganz leichten Test wusste, dass es ein Insider Job war und trotzdem das Gegenteil behauptete?

Es geht darum, die Masse der Menschen und die potentiellen Wähler zu manipulieren, die eine Neigung haben, dem zu glauben, der am lautesten schreit, am besten noch mit einer Endlos-Wiederholungsschleife. Wer möchte nicht der Partei, die man gewählt hat, weiterhin vertrauen und damit vermeiden, sich selbst bei einem großen Fehler zu erwischen?

So hatte Trumps Opposition gute Karten, die Geschichte in ihren eigenen Reihen glaubhaft zu machen.

Es ist wieder einmal die berühmte Saul-Alinsky-Methode:: Wenn du eine Lüge oft genug wiederholst, dann wird sie zur Wahrheit.

Er würde die Hölle neu organisieren, sagt er.

Die 13 radikalen Regeln des Saul Alinsky – QAnon: Das Böse kennt keine Grenzen.

Nach einer mehrjährigen Untersuchung in die sogenannte Kollusion mit den Russen platzte die Seifenblase und die Lüge kam zum Vorschein, als Sonderermittler Robert Mueller seinen Abschlussbericht vorlegte.

Alles, was in drei Jahren Trump-Bashing, Bias, Framing und Falschaussagen behauptet wurde, löste sich mit dem Ende der Ermittlungen in Luft auf, weil man nichts gefunden hatte.

Das ging also wieder einmal aus wie das Hornberger Schießen, also so, wie immer.

Das Hornberger Schießen ist das Ereignis, das die Redewendung: „Das geht aus wie das Hornberger Schießen“ hervorgebracht hat. Die Wendung wird gebraucht, wenn eine Angelegenheit mit großem Getöse angekündigt wird, aber dann nichts dabei herauskommt und sie ohne Ergebnis endet. Wikipedia

In einer Ermittlung gegen die Ermittler, Antragstellern und sonstige Beteiligten, die parallel zu den Ermittlungen lief, fanden die Republikaner allerdings einiges. Alle Beteiligten müssen deshalb derzeit um ihren guten Ruf und um ihre Freiheit bangen, wenn die Ergebnisse offengelegt werden. Das soll bald der Fall sein, nachdem weitere belastende Informationen, die man Anfang Juni erhielt, noch hinzugefügt wurden und sowohl das Justizministerium als auch das FBI noch einmal den Rotstift ansetzen müssen, um Teile des Berichts für die Öffentlichkeit unkenntlich zu machen.

Trotzdem hört es nicht auf. Es werden weiter Geschichten gesponnen. Man könnte auch sagen: Gewisse Leute haben offenbar den Schuss noch nicht gehört.

Da man nichts gefunden hat, macht man einfach weiter mit der Rassismus-Sexismus-Keule und sonstigen Ismen und sich selbst damit zumindest bei denen lächerlich, die noch bei klarem Verstand sind, und unterscheiden können zwischen Fakten und Fiktion.

Fiktion ist, wenn man einen Präsidenten rassistisch nennt, weil er für eine Grenzsicherung sorgen möchte. Tatsächlich kommen über die Südgrenze der USA nicht nur Weiße ins Land, da sind auch viele Latinos dabei. Aber da geht es doch nicht um die Hautfarbe, sondern um die Verbrechen, die über diese Grenze ins Land getragen werden. Sexhandel, Drogen, Menschenhandel, Drogen, Pädophilie, kriminelle Gewalt. Das ist nachgewiesen. 80% der Kinder sollen mit Schleppern kommen und nicht mit ihren Eltern. Man mag sich nicht vorstellen, was mit ihnen geschehen könnte.

Es ist auch nicht rassistisch, wenn man einem Menschen einer anderen Kultur widerspricht. Noch nennt man das eine freie Meinungsäußerung. Aber genau so wird dieses Wort inzwischen ausgelegt. In wenigen Jahren hat es eine neue, eine falsche Bedeutung bekommen. Es wurde wissentlich in dieser Weise gebeugt und junge Menschen wachsen bereits heute mit dieser absolut in die falsche Richtung führenden „Neubedeutung“ auf. Rassismus ist ein zu Recht negativ belegtes Wort, aber wenn jemand eine andere Meinung hat als sein Gegenüber mit anderer Hautfarbe, dann ist das schlicht und einfach nur eine andere Meinung und kein Rassismus.

Ein aktuelles Beispiel liefern diese vier Damen aus den USA:

Dieser Präsident würde nichts lieber tun, als unser Land aufgrund von Rasse, Religion, Geschlecht, Orientierung, Fähigkeit oder Einwanderungsstatus zu teilen. Nur so kann er seiner Meinung nach die Solidarität der Werktätigen verhindern. Wir fallen nicht darauf rein.

Vorausgegangen ist eine Bemerkung Tramps auf Twitter, dass diejenigen, die Amerika hassen, doch das Land verlassen und in ihre Heimatländer zurückkehren sollten, ohne überhaupt einen Namen zu nennen.

Wir werden nie ein sozialistisches oder kommunistisches Land sein. WENN IHR HIER NICHT GLÜCKLICH SEID, KÖNNT IHR GEHEN! Es ist eure Entscheidung, und nur eure Entscheidung. Es geht um die Liebe zu Amerika. Bestimmte Leute hassen unser Land.
Sie sind anti-israelisch, pro Al-Qaida, und kommentieren den Anschlag vom 11. September mit den Worten: „Einige Leute haben etwas getan“. Radikale, linke Demokraten wollen offene Grenzen, was Drogen, Kriminalität, Menschenhandel und vieles mehr bedeutet.
Haftanstalten sind keine Konzentrationslager! Amerika war noch nie stärker als jetzt – wiederaufgebautes Militär, Börse auf Allzeithoch, niedrigste Arbeitslosigkeit und mehr Menschen, die arbeiten als je zuvor. Haltet Amerika großartig!

Es muss sich niemand wundern, wenn Trump Twitter, seinen eigenen Nachrichtendienst und QAnon als die – wie sie sagen – größte militärische Geheimdienstoperation nutzen, die es je gab.

QAnon outet sich als die „größte militärische Geheimdienstoperation unserer Zeit“

Es ist absolut nötig, dass er sich gegen die ständig wiederholenden falschen Behauptungen, die man weltweit in so gut wie jedem Land täglich liest, wehrt, mit einer eigenen Version.

Er stellt richtig, wie er es sieht oder auch, wie er etwas gemeint hat. Wenn er schreibt, dass Haftanstalten keine Konzentrationslager sind, dann hat das zum Beispiel den Hintergrund, dass das inzwischen tatsächlich behauptet wird. Man lässt kaum etwas aus, um diesen Präsidenten zu diskreditieren, aber bis jetzt wurde noch jede Lüge entlarvt. Die Demokraten werfen Bumerangs und eines Tages wird jeder einzelne zu ihnen zurückkommen, so ist das immer mit Lügen.

Die Kongress-Abgeordnete Ilhan Omar projiziert Rassismus und Teilung:

3436 QAnon Projektion

Der Begriff „Projektion“, den QAnon hier verwendet, unterscheidet sich von dem, was Sigmund Freund darunter verstand, denn er wird in diesem Fall nicht unterbewusst sondern sehr bewusst verwendet und projiziert eine ausgedachte Eigenschaft auf jemand anderen, in diesem Fall Trump
Den Twitterbeitrag haben wir oben stehend bereits erklärt, er enthält diese Eigenschaften, wozu Rassismus nur eine von vielen ist.

Dazu wiederholt QAnon einen Post vom 15. September 2018.

Sie wollen euch GETRENNT.
GETRENNT durch RASSE.
GETRENNT durch RELIGION.
GETRENNT durch KULTUR.
GETRENNT durch POLITISCHE EINSTELLUNG.
GETRENNT SEID IHR SCHWACH.
ZUSAMMEN SEID IHR STARK.
WIR [SIND] DAS VOLK.
WWG1WGA!- EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN!

Zum Thema Rassismus kam nun auch QAnon zu Hilfe, mit einem kurzen Post, der einige Fotos zeigt, die selbsterklärend sind.

Dazu stellt er einige Fragen.

3437 QAnon Trump ist kein Rassist
3437 QAnon Trump ist kein Rassist

Was passiert, wenn den „Kontrollierten“ gesagt wird, sie sollen eine neue falsche „rassistische“ Erzählung schaffen [Desinformationskampagne]?
Folgen die ‚SCHAFE‘?
Denkt selbst.
SEHT die Wahrheit.
Q

Die „Kontrollierten“, das ist der „Swamp“, der Sumpf, den Trump austrocknen möchte.

Es sind die Menschen, die – aus welchen Gründen immer – an der Leine von anderen sind, die sie lenken. Manche werden bedroht und viele werden erpresst, weil man Dinge von ihnen weiß, die ihnen und ihrer Karriere schaden würden. So macht man sie gefügig. Einige machen auch deshalb mit, weil es ihnen gefällt.

Die Puppet Player werden die letzten sein, die fallen.

Aber bis dahin werden sie machtlos sein, denn die, die sie kontrollierten, wird es nicht mehr geben. Die Trump Organisation räumte von Anfang an von unten nach oben auf. Inzwischen sind sie bei der Administration Obama. Die nächsten Veröffentlichungen werden es zeigen.

Parallel dazu werden etliche, öffentlich anerkannte Persönlichkeiten von ihrem hohen Sockel heruntersteigen müssen, denn der kürzlich verhaftete Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat brisantes Material, das bis in die europäischen Königshäuser reicht und viele Politiker und Wirtschaftsbosse belasten soll, die ihre sexuellen Wünsche gerne mit Minderjährigen und Kindern befriedigten. Er soll sehr kooperativ sein.

Der Fall Epstein:

QAnon: Epsteins Leben in Gefahr! – Ex-CIA: Er handelte im Auftrag der Geheimdienste

Der Gong zum nächsten Akt, bei dem sich der Vorhang öffnen wird, ist in der Ferne schon zu hören.

 

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